LOKALER ENTWURF · STAGING — NICHT VERÖFFENTLICHT

TG2 — der Anti-TIGIT-Klon mit dokumentierten Vorteilen gegenüber TG1 in der humanen FFPE-IHC.

Klon TG2 · Kat.-Nr. DIA-TG2-M · Getrennt von Klon TG1

Wissenschaftlicher USP

Dokumentierte Vorteile gegenüber TG1

Höhere AffinitätZu TIGIT · vs. TG1
Stärkere TonsillenfärbungIHC-Intensität · vs. TG1
Höhere Verdünnbarkeitvs. TG1

Relative Aussagen gegenüber TG1, gewebegebunden (Tonsille), nicht verallgemeinert (Abschnitt P·06).

Monoklonaler Mausantikörper für die Untersuchung von humanem TIGIT in formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe. Das klonspezifische Datenblatt dokumentiert Immunogen, detektionssystemabhängige Startverdünnungen, Epitopdemaskierung, Tonsille als Positivkontrolle und ein membranöses Lymphozyten-Färbemuster. TG2 zeigt eine höhere Affinität zu TIGIT, eine stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und eine höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1.

Evidenzebene 01

Klonspezifisches Datenblatt

Das Datenblatt DIA-TG2-M (V05, 25.02.2025; inhaltsgleich V03, 22.02.2022) dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, FFPE-IHC-Startbedingungen, Positivkontrolle und eine Referenzabbildung humaner Tonsille.

Evidenzebene 02

Dokumentierte Startbedingungen

Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung im Autoklav (121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8); 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter und 1:100–1:200 bei Polymer-basierter Detektion. Ein dokumentierter Artefakthinweis betrifft schwaches nukleäres/nukleoläres Signal in einzelnen Epithelien.

Evidenzebene 03

Vergleich mit TG1

TG2 zeigt eine höhere Affinität zu TIGIT, eine stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und eine höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1 (Abschnitt P·06).

TG2-Referenzabbildung und historische TIGIT-Galerie: Abschnitt P·03 ↓

P·02 Technische Daten

Kontrollierte Produktdaten.

Produktabbildung des ONCOdianova-Anti-TIGIT-Antikörpers Klon TG2, Katalognummer DIA-TG2-M
TG2-Produktabbildung · Klon TG2 · DIA-TG2-M
ProduktAnti-TIGIT (Human) aus Maus
KlonTG2 (monoklonal) — eigenständiger Hybridomklon; nicht TG1
KatalognummerDIA-TG2-M
Katalognummer VertriebODN-DIA-TG2-M (BIOZOL)
TargetTIGIT — T-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains (Gene ID 201633, UniProt Q495A1)
ImmunogenRekombinantes Peptid aus der extrazellulären Domäne des humanen TIGIT (Aminosäureregion und Epitop nicht veröffentlicht)
IsotypMouse IgG1/κ (Datenblatt; die bisherige Produktseite nannte „IgG1“ ohne Leichtkette)
WirtsspeziesMaus
ReaktivitätHuman
Konjugationunkonjugiert
Format100 µl, lyophilisiert; gereinigter Antikörper aus Kulturüberstand
RekonstitutionMit sterilem Aqua dest. auf 100 µl auffüllen; 10 Minuten vorsichtig schütteln
FormulierungPBS, pH 7,4, 2 % BSA, 0,05 % Natriumazid
AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten (Datenblatt V05)
IHC-Ausgangsbereich1:50 – 1:200 — 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter Detektion, 1:100–1:200 bei Polymer-basierter Detektion; die optimale Verdünnung ist vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem zu bestimmen
EpitopdemaskierungHitzeinduzierte Epitopdemaskierung erforderlich; empfohlen: Autoklav 121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8
PositivkontrolleTonsille
FärbemusterMembranös (Lymphozytensubtypen)
Vergleich mit TG1Höhere Affinität zu TIGIT, stärkere Färbeintensität in der Tonsillen-IHC und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1 (relative Aussagen, nicht verallgemeinert — Abschnitt P·06)
LagerungLyophilisat bei 2–8 °C; langfristig bei −20 °C (mindestens ein Jahr stabil); rekonstituiert kurzfristig bei 2–8 °C (mehrere Wochen); wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden
Assoziierte AntikörperDIA-TG1-M (Anti-TIGIT, Klon TG1) · DIA-R12 (Anti-PVRIG/CD112R, Klon R12) — laut Datenblatt; jeder Klon trägt seine eigene Evidenz
StatusResearch Use Only

Die technischen Angaben dieser Tabelle sind im Datenblatt DIA-TG2-M V05 (25.02.2025) dokumentiert, dessen Produktinhalt mit V03 (22.02.2022) identisch ist; Gen- und Protein-Einträge verweisen auf ihre Register. Keine Spezifikation, kein Protokoll und keine Publikation des Klons TG1 wurde in diese Tabelle übertragen. Jedes Labor validiert seine eigenen Bedingungen.

P·03 IHC-Galerie

TIGIT-Immunfärbung in humanem FFPE-Gewebe.

Vergrößerungsangabe laut Originaldateiname; Übersicht links, Detail rechts.

Alle Bilder und Legenden sind Originalmaterial von ONCOdianova. Die Gewebegalerie war Bestandteil der bisherigen TG2-Produktseite und veranschaulicht die Gewebe, die mit der Anti-TIGIT-Immunhistochemie von ONCOdianova untersucht wurden. Keines der Bilder ist eine Leistungszusage für andere Labore, Plattformen oder Protokolle.

P·04 Dokumentiertes Ausgangsprotokoll

Datenblatt-Verfahren.

Nur das TG2-Datenblatt gilt. Das folgende Verfahren ist der Abschnitt „Instructions for Use“ des Datenblatts DIA-TG2-M V05 (25.02.2025; wortgleich V03). Die bisherige TG2-Seite verlinkte die Tech Note „TIGIT staining manual + automated“ und zeigte ein manuelles und ein Leica-Bond-RX-Protokoll – beide sind dort ausdrücklich für Klon TG1 dokumentiert und gelten nicht als TG2-Protokoll. Ein TG2-spezifisches Automatenprotokoll ist nicht dokumentiert. Die Verdünnungen sind Ausgangswerte; jedes Labor validiert Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektion selbst.

VerfahrenImmunhistochemische Färbung von Standard-FFPE-SchnittenDatenblatt DIA-TG2-M · V05 · 25.02.2025

Vorbereitung und Epitopdemaskierung

  1. Entparaffinieren und rehydrieren nach Standardverfahren
  2. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) ist erforderlich
  3. Empfohlen: stringente Hitzevorbehandlung im Autoklav bei 121 °C (5 min) in Tris-EDTA-Citrat, pH 7,8 (z. B. TEC-Puffer)

Antikörperverdünnung nach Detektionssystem

  1. Biotin/(Strept)Avidin-basierte Detektion (z. B. Vectastain® Elite® ABC-HRP-Kit/AEC): Antikörper 1:50
  2. Polymer-basierte Detektion (z. B. Dako EnVision™, Peroxidase/DAB): Antikörper 1:100–1:200
  3. Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen; Positivkontrolle: Tonsille

Erwartetes Ergebnis

  1. Der Antikörper färbt Zellmembranen verschiedener Lymphozytensubtypen
  2. In einigen epithelialen Geweben (z. B. Kolonkarzinom) kann eine schwache unspezifische nukleäre/nukleoläre Färbung auftreten

P·05 Leitfaden zur Interpretation

So liest man die Färbung.

Erwartetes Muster

Membranös, Lymphozytensubtypen

Das Datenblatt beschreibt eine membranöse Färbung verschiedener Lymphozytensubtypen und zeigt humanes TIGIT in FFPE-Tonsille, gefärbt mit Klon TG2 – normale Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven Lymphozyten – als Positivkontrolle.

Dokumentiertes Artefakt

Schwaches nukleäres / nukleoläres Signal

Das Datenblatt gibt an, dass in einigen epithelialen Geweben, zum Beispiel beim Kolonkarzinom, eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann. Ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten; Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen.

Reichweite der Evidenz

Dokumentierter Evidenzumfang

Die dokumentierte Evidenz zu TG2 ist das Datenblatt DIA-TG2-M V05 — Identität, Immunogen, FFPE-IHC-Startbedingungen, Tonsillenkontrolle und die Tonsillen-Referenzabbildung — zusammen mit dem dokumentierten Vergleich gegenüber TG1 (höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität, höhere Verdünnbarkeit; Abschnitt P·06). Diese Vergleichsaussagen sind relativ zu TG1 innerhalb ihres dokumentierten Kontexts und werden nicht verallgemeinert. Nur für Forschungszwecke.

P·06 Vergleich mit TG1

TG2 vs TG1 — dokumentierte Differenzierung.

Affinität

Sie suchen einen TIGIT-Antikörper mit höherer Affinität?

TG2 hat eine höhere Affinität als TG1. Das ist ein relativer, dokumentierter Vergleich zwischen den beiden ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klonen; er begründet keine absolute „hochaffine“ Produktklasse und keinen Vergleich mit Antikörpern anderer Hersteller.

Tonsillensignal

Stärkere TIGIT-Färbeintensität in der humanen Tonsillen-IHC im Vergleich zu TG1

TG2 zeigt eine stärkere Färbeintensität als TG1 in der IHC an humaner Tonsille, dem dokumentierten Positivkontrollgewebe beider Klone. Die Beobachtung ist gewebegebunden und wird nicht auf alle Gewebe, FFPE-Proben oder Plattformen verallgemeinert.

Verdünnbarkeit

Höhere Verdünnbarkeit

TG2 hat eine höhere Verdünnbarkeit als TG1, mit einem dokumentierten IHC-P-Ausgangsbereich von 1:50–1:200. Eine höhere Verdünnbarkeit kann einen effizienteren Reagenzieneinsatz in IHC-Arbeitsabläufen unterstützen; konkrete Kosteneinsparungen oder ein kausaler Zusammenhang zwischen Affinität und Verdünnbarkeit werden nicht behauptet.

Die drei Aussagen oben sind ein dokumentierter Vergleich zwischen TG2 und TG1. Es sind relative Aussagen innerhalb dieses dokumentierten Vergleichs; sie werden nicht darüber hinaus verallgemeinert.

P·07 Target-Hintergrund

TIGIT in der Forschung.

TIGIT (T-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains; auch VSTM3, VSIG9, WUCAM) ist ein inhibitorischer Rezeptor der Poliovirus-Rezeptor/Nectin-Familie. Nach Bindung seiner Liganden CD155 (PVR) und CD112 (Nectin-2) vermittelt er hemmende Signale an T-Zellen und NK-Zellen (UniProt Q495A1). TIGIT und der kostimulatorische Rezeptor CD226 konkurrieren um dieselben Liganden; diese TIGIT/CD226-Achse reguliert die Funktion humaner T-Zellen.[1, 2]

TIGIT wird auf Subpopulationen von T-Lymphozyten exprimiert; berichtet ist die Expression auf NK-Zellen, regulatorischen T-Zellen, follikulären T-Helferzellen, CD4+-Gedächtnis-T-Zellen und CD8+-T-Zellen, nicht aber auf B-Zellen oder naiven CD4+-T-Zellen (Zusammenfassung im Datenblatt). TIGIT und CD96 werden als Zielstrukturen der Krebsimmuntherapie erforscht.[3]

Diese Aussagen beschreiben das Target. Sie sind kein Beleg für die analytische Leistung des Klons TG2 und legen nicht fest, welche Zellpopulationen TG2 in einer bestimmten Probe erkennt. Klon TG2 ist ein Forschungswerkzeug für gewebebasierte TIGIT-Untersuchungen; er trägt keine diagnostische oder therapeutische Aussage.

  • GenTIGIT — NCBI Gene 201633
  • ProteinT-cell immunoreceptor with Ig and ITIM domains — UniProt Q495A1
  • AliaseVSTM3 · VSIG9 · WUCAM
  • LigandenCD155 (PVR), CD112 (Nectin-2) — UniProt-Annotation
  • GegenrezeptorCD226 (DNAM-1) — Lozano et al. 2012 [1]
  • Nicht zu verwechseln mitTransglutaminase 2 (TGM2) — „TG2“ ist nur der Klonname

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Targetliteratur unten. Targetbiologie und klonspezifische Produktaussagen bleiben getrennt.

P·08 Publikationen

Targetliteratur.

  1. Lozano E et al. The TIGIT/CD226 axis regulates human T cell function. Journal of Immunology (2012). doi:10.4049/jimmunol.1103627 · PMID 22427644Targetbiologie
  2. Pauken KE, Wherry EJ. TIGIT and CD226: tipping the balance between costimulatory and coinhibitory molecules to augment the cancer immunotherapy toolkit. Cancer Cell (2014). doi:10.1016/j.ccell.2014.11.016 · PMID 25490444Targetbiologie
  3. Blake SJ et al. Molecular Pathways: Targeting CD96 and TIGIT for Cancer Immunotherapy. Clinical Cancer Research (2016). doi:10.1158/1078-0432.CCR-16-0933 · PMID 27620276Targetbiologie

Titel wörtlich zitiert; PubMed-Status und Crossref-Metadaten (einschließlich Retraktions- und Korrekturhinweisen) am 29.08.2026 geprüft. Eine Datenblatt-Referenz (J Clin Invest 2015) wurde 2024 von der Zeitschrift zurückgezogen und wird nicht gelistet; Datenblatt-Referenz 5 (Grogan J et al., J Immunother Cancer 2016, 4 Suppl 1: P209) ist ein Kongressabstract ohne PubMed-Eintrag und wird nicht gelistet.

P·09 FAQ

Häufige wissenschaftliche Fragen.

Was ist der TIGIT-Klon TG2?

TG2 ist ein monoklonaler Mausantikörper (IgG1/κ), der gegen ein rekombinantes Peptid aus der extrazellulären Domäne des humanen TIGIT erzeugt wurde. Er wird als Forschungsreagenz für die Immunhistochemie an humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe angeboten.

Was ist DIA-TG2-M?

DIA-TG2-M ist die ONCOdianova-Katalognummer des Anti-TIGIT-Antikörpers Klon TG2: monoklonaler Mausantikörper (IgG1/κ), Reaktivität Human, IHC an FFPE-Gewebe, 100 µl lyophilisiert, Tonsille als Positivkontrolle. Die Vertriebskatalognummer bei BIOZOL lautet ODN-DIA-TG2-M. Nur für Forschungszwecke.

Worin unterscheidet sich TG2 von TG1?

TG1 und TG2 sind zwei getrennte monoklonale Maus-Hybridomklone gegen humanes TIGIT mit eigenen Katalognummern (DIA-TG1-M und DIA-TG2-M). TG2 ist durch sein eigenes Datenblatt dokumentiert und zeigt eine höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1. Evidenz, Protokolle und Bilder des einen Klons gelten nicht für den anderen.

Eignet sich TG2 für die humane FFPE-IHC?

Ja. TG2 ist für die IHC an humanem FFPE-Gewebe dokumentiert: Das Datenblatt DIA-TG2-M V05 dokumentiert detektionssystemabhängige Startverdünnungen (gesamt 1:50 bis 1:200), hitzeinduzierte Epitopdemaskierung, Tonsille als Positivkontrolle und ein membranöses Lymphozyten-Färbemuster. Nur für Forschungszwecke.

Welche Verdünnung wird für die TG2-IHC empfohlen?

Das Datenblatt nennt 1:50 bei Biotin/(Strept)Avidin-basierter Detektion und 1:100 bis 1:200 bei Polymer-basierter Peroxidase/DAB-Detektion (Gesamtbereich 1:50 bis 1:200 für IHC an FFPE-Gewebe). Die optimale Verdünnung muss vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem bestimmt werden.

Welche Epitopdemaskierung benötigt TG2?

Eine hitzeinduzierte Epitopdemaskierung ist erforderlich. Das Datenblatt empfiehlt eine stringente Hitzevorbehandlung im Autoklav bei 121 °C für 5 Minuten in Tris-EDTA-Citrat-Puffer, pH 7,8 (TEC-Puffer).

Welches Positivkontrollgewebe ist für TG2 dokumentiert?

Humane Tonsille. Das Datenblatt zeigt normale humane Tonsille mit zahlreichen TIGIT-positiven Lymphozyten und beschreibt eine membranöse Färbung verschiedener Lymphozytensubtypen.

Welches Färbemuster ist für TG2 dokumentiert?

Ein membranöses Färbemuster verschiedener Lymphozytensubtypen, im Datenblatt an humaner Tonsille gezeigt. Das Datenblatt weist zusätzlich darauf hin, dass in einigen epithelialen Geweben eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann; ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten.

Gibt es bekannte Färbeartefakte bei TG2?

Das Datenblatt gibt an, dass in einigen epithelialen Geweben, zum Beispiel beim Kolonkarzinom, eine schwache unspezifische nukleäre oder nukleoläre Färbung auftreten kann. Ein solches Signal ist nicht als TIGIT-Positivität zu werten; Positiv- und Negativkontrollen sind parallel mitzuführen.

Hat TG2 eine höhere Affinität als TG1?

TG2 hat eine höhere Affinität als TG1. Das ist eine relative Aussage im dokumentierten Vergleichskontext: Sie macht TG2 nicht zu einem „hochaffinen Antikörper“ im absoluten Sinn, und es wird kein Vergleich mit Antikörpern anderer Hersteller gezogen.

Wie schnitt TG2 im Vergleich zu TG1 in der Tonsillen-IHC ab?

TG2 zeigt eine stärkere Färbeintensität in der IHC an humaner Tonsille im Vergleich zu TG1. Diese Beobachtung ist gewebegebunden (Tonsille) und wird nicht auf alle Gewebe, Proben oder Plattformen verallgemeinert; ein Unterschied in der Färbeintensität ist für sich allein keine Aussage zu Sensitivität oder Spezifität.

Welcher TIGIT-Klon hat die höhere Verdünnbarkeit?

TG2 hat eine höhere Verdünnbarkeit als TG1. Eine höhere Verdünnbarkeit kann einen effizienteren Reagenzieneinsatz in IHC-Arbeitsabläufen unterstützen; konkrete Kosteneinsparungen werden nicht behauptet. Der dokumentierte IHC-P-Ausgangsbereich für TG2 beträgt 1:50 bis 1:200.

Welcher TIGIT-Klon kommt für die Routine-FFPE-IHC in Betracht?

Beide ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klone sind für die IHC an humanem FFPE-Gewebe mit Tonsille als Positivkontrolle dokumentiert. TG2 ist durch sein eigenes Datenblatt dokumentiert und zeigt eine höhere Affinität, stärkere Tonsillen-Färbeintensität und höhere Verdünnbarkeit im Vergleich zu TG1. Welcher Klon zu einer Studie passt, hängt von der Anwendung ab; jedes Labor validiert seine eigenen Bedingungen.

Hat TG2 etwas mit Transglutaminase 2 zu tun?

Nein. „TG2“ ist der Klonname dieses Anti-TIGIT-Antikörpers. Er hat nichts mit Transglutaminase 2 (TGM2) oder Anti-Transglutaminase-Autoantikörpern zu tun.

Ist TG2 für diagnostische Anwendungen vorgesehen?

Nein. TG2 ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt und nicht für diagnostische oder therapeutische Verfahren vorgesehen.

P·10 Dokumente

Datenpaket.

Datenblatt

DIA-TG2-M

Produktdaten, Anwendungshinweise, Lagerung, allgemeine Referenzen und die Tonsillen-Referenzabbildung.

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PDF · V05 · 25.02.2025 · 297 KB

Sicherheit

MSDS

Sicherheitsdatenblatt (ONCOdianova, alle lyophilisierten Antikörper).

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PDF · V02 · 216 KB

Bestellung. ONCOdianova-Produkte werden über unseren Vertriebspartner BIOZOL Diagnostica Vertrieb GmbH, Oehleckerring 11–13, 22419 Hamburg, bezogen — Bestellanfragen per E-Mail: order@biozol.de (CC info@oncodianova.com). Siehe auch Bestellinformationen und Vertrieb (in Vorbereitung).

Datenblatt V05 (25.02.2025) ist das aktuelle Datenblatt für DIA-TG2-M; sein Produktinhalt ist mit V03 (22.02.2022) identisch (geändert wurde nur die Vertriebsadresse). Verwandt: TG1 (eigenständiger Anti-TIGIT-Klon) · R12 (CD112R/PVRIG) · KK3 (CD73/NT5E) · TC8 (CD8) · FX3 (FOXP3).

Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Anwendungen.