LOKALER ENTWURF · STAGING — NICHT VERÖFFENTLICHT

TC8 — Anti-CD8 für tumorinfiltrierende Lymphozyten in Hellfeld- und Multiplex-IHC.

Klon TC8 · Kat.-Nr. DIA-TC8 · T-Zell-Korezeptor CD8, membranöses Färbemuster

Wissenschaftlicher USP

5 klonspezifische peer-reviewte Publikationen

2.652Auswertbare Tumoren
84Tumorentitäten
3.988Tumoren · CD8/Ki67-Multiplex · digital quantifiziert
  • Hellfeld- + Multiplex-IHC
  • Membranöses CD8 · humane FFPE-IHC

Publikationen — Fallzahlen wie in den jeweiligen klonspezifischen Studien berichtet.

Monoklonaler Mausantikörper zur Untersuchung CD8-positiver Lymphozyten in humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe. Entwickelt für die FFPE-Routine-Immunhistochemie, mit Tonsille als Positivkontrolle, sechs dokumentierten Färbeprotokollen für automatisierte Plattformen und manuelle Verfahren sowie 36 Originalabbildungen von ONCOdianova aus 17 Tumorarten. Klon TC8 wird im Methodenteil von fünf begutachteten Studien genannt, die mehrere tausend humane Tumorproben in Hellfeld- und Opal-Multiplex-IHC mit digitaler Quantifizierung umfassen.

Evidenzebene 01

Klonspezifisches Datenblatt und Protokolle

Das Datenblatt DIA-TC8 (Version 25.02.2025/08; Produktinhalt identisch mit Version 22.02.2022/09) dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, IHC-Ausgangsbereich, Tonsillenkontrolle, membranöses Muster, drei automatisierte Plattformen und vier Abbildungen. Die bisherige ONCOdianova-Produktseite ergänzt sechs Färbeprotokolle.

Evidenzebene 02

Fünf klonspezifische Publikationen

Blessin et al. 2020 und Eichenauer et al. 2021 (automatisierte Hellfeld-IHC, 1:200), Fraune et al. 2020 (manuelle IHC, 1:450) und zwei Opal-Multiplexstudien mit Ki67 (Blessin et al. 2021, Aging und Cellular Oncology; DIA-TC8 1:200, Opal 690) — „Oncodianova, mouse monoclonal antibody, Clone TC8“ im Methodenteil genannt, digitale Quantifizierung mit HALO/ImageScope.

Evidenzebene 03

Dokumentierte Anwendungen und Abbildungen

Hellfeld-IHC und Fluoreszenz-Multiplex-IHC an humanem FFPE-Gewebe; 36 Galerieabbildungen, die vier Datenblatt-Abbildungen und ein CD8 × CD112R/PVRIG-Multiplex der Tonsille, in dem der Anti-CD8-Klon benannt ist. Keine Vergleichs- oder Diagnostikaussage.

Hellfeld-, Datenblatt- und Multiplex-Galerie: Abschnitt P·03 ↓

P·02 Technische Daten

Kontrollierte Produktdaten.

ProduktAnti-CD8 (Human) aus Maus — monoklonaler Mausantikörper
KlonTC8 (monoklonal)
KatalognummernDIA-TC8 (500 µl) · DIA-TC8-M (100 µl) — beide im Datenblatt geführt; die bisherige Produktseite nennt DIA-TC8, 500 µl
TargetCD8 — T-Zell-Oberflächenglykoprotein CD8, Korezeptor des T-Zell-Rezeptors auf zytotoxischen T-Zellen. Das Datenblatt nennt als Target CD8, ohne die α-Kette (CD8A, Gene ID 925, UniProt P01732) oder die β-Kette (CD8B, Gene ID 926, UniProt P10966) zu spezifizieren
ImmunogenRekombinantes Peptid des humanen CD8 (Region, Epitop und erkannte CD8-Kette nicht veröffentlicht)
IsotypMaus IgG2a/κ
WirtsspeziesMaus
ReaktivitätHuman
KonjugationUnkonjugiert
FormatLyophilisiertes Pulver; Antikörper aus Kulturüberstand gereinigt; die bisherige Produktseite nennt 100 µg pro Fläschchen
RekonstitutionDIA-TC8 mit sterilem destilliertem Wasser auf 500 µl auffüllen (DIA-TC8-M auf 100 µl); 10 Minuten vorsichtig schütteln
FormulierungPBS, pH 7,4, 1 % BSA, 0,05 % Natriumazid
AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten (Datenblatt: IHC-P) · Fluoreszenz-Multiplex-IHC (bisherige Produktseite und Startseite; zwei klonspezifische Publikationen)
IHC-Ausgangsbereich1:100 – 1:200 (Datenblatt, allgemeine Empfehlung); 1:200 in den Plattformprotokollen und 1:100 im manuellen Mikrowellenprotokoll der bisherigen Produktseite; 1:200 und 1:450 in den publizierten Studien (studienspezifisch); optimale Verdünnung vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem zu bestimmen
EpitopdemaskierungHitzeinduzierte Epitopdemaskierung erforderlich (Datenblatt); pH 9 in den Plattformprotokollen (95–100 °C, 15–24 min), pH 7,8 mit Autoklav (121 °C, 5 min) oder Mikrowelle in den manuellen Protokollen (bisherige Produktseite)
Inkubation Primärantikörper15–60 min je nach Plattform und Protokoll (bisherige Produktseite, Abschnitt P·04)
PositivkontrolleTonsille
FärbemusterMembranös (CD8-positive Lymphozyten)
Automatisierte PlattformenVentana Discovery Ultra, Leica Bond RX, Dako Autostainer Link 48 (Datenblatt); Plattformprogramme auf der bisherigen Produktseite; Dako Autostainer Link 48 auch in zwei publizierten Studien
LagerungLyophilisiert bei 2–8 °C; langfristig bei −20 °C (mindestens ein Jahr stabil); rekonstituiert kurzfristig bei 2–8 °C (mehrere Wochen); wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden
Assoziierte AntikörperDIA-TG1 (Anti-TIGIT, Klon TG1) · DIA-R12 (Anti-CD112R/PVRIG, Klon R12) — wie im Datenblatt gelistet; jeder Klon trägt seine eigene Evidenz
StatusResearch Use Only

Die technischen Angaben oben sind im Datenblatt DIA-TC8 (Version 25.02.2025/08) dokumentiert, dessen Produktinhalt mit der Version vom 22.02.2022/09 identisch ist, sowie – wo angegeben – auf der bisherigen ONCOdianova-Produktseite; Gen- und Proteineinträge verlinken auf die jeweiligen Register. Jedes Labor muss seine eigenen Bedingungen validieren.

P·04 Dokumentierte Protokolle

Datenblattverfahren, sechs ONCOdianova-Protokolle und publizierte Bedingungen.

Drei Quellen, drei Geltungsbereiche. Block A ist das aktuelle Datenblatt und der Ausgangspunkt für eigene Etablierung. Block B sind die sechs Protokolle der bisherigen ONCOdianova-Produktseite für automatisierte Plattformen und manuelle Verfahren. Block C zeigt die in den klonspezifischen Studien berichteten Bedingungen – sie gehören zum jeweiligen Studienprotokoll und sind keine allgemeine Gebrauchsempfehlung. Verdünnungen sind Ausgangswerte; jedes Labor validiert Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektion selbst.

A · DatenblattImmunhistochemische Färbung von Standard-FFPE-SchnittenDatenblatt DIA-TC8 · Version 25.02.2025/08 (wortgleich Version 22.02.2022/09)

Vorbereitung und Epitopdemaskierung

  1. Rekonstitution: DIA-TC8 mit sterilem Aqua dest. auf 500 µl auffüllen (DIA-TC8-M auf 100 µl), 10 Minuten vorsichtig schütteln
  2. Entparaffinieren und rehydrieren nach Standardverfahren
  3. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) ist erforderlich; Puffer, Temperatur und Dauer nennt das Datenblatt nicht

Primärantikörper und Detektion

  1. Antikörper 1:100–1:200 einsetzen (IHC-P, allgemeine Empfehlung)
  2. Detektion wahlweise: indirekte Immunenzymmarkierung mit Sekundärantikörper-Konjugat, Biotin/(Strept)Avidin-basiert, löslicher Enzym-Immunkomplex oder polymerbasiert
  3. Für automatisierte Plattformen geeignet (Datenblatt: Ventana Discovery Ultra, Leica Bond RX, Dako Autostainer Link 48); die Plattformprogramme stehen in Block B
  4. Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen; Positivkontrolle: Tonsille; erwartetes Muster: membranös

Das Datenblatt verweist für IHC-Protokolle auf www.oncodianova.com (Block B).

B · Bisherige ProduktseiteSechs Färbeprotokolle: Dako, Leica, Ventana, manuell (Autoklav, Mikrowelle), Zweifarben-ImmunfluoreszenzONCOdianova-Produktseite DIA-TC8, Abschnitt „IHC protocols“ (Stand 30.08.2026)

Dako Autostainer Link 48

  1. Vorbehandlungspuffer: 15 min / 95 °C / pH 9
  2. Inkubation Primärantikörper: 20 min / Raumtemperatur, Verdünnung 1:200; Linker: nein
  3. HRP-Polymer: 20 min / Raumtemperatur

Leica Bond RX

  1. Vorbehandlungspuffer: 15 min / 100 °C / pH 9
  2. Inkubation Primärantikörper: 15 min, Verdünnung 1:200
  3. Post Primary: 8 min; HRP-Polymer: 8 min

Ventana Discovery Ultra

  1. Vorbehandlungspuffer: 24 min / 100 °C / pH 9
  2. Inkubation Primärantikörper: 60 min / 38 °C, Verdünnung 1:200
  3. Sekundärantikörper: 12 min / 36 °C; HRP-Polymer: 12 min

Manuelle Färbung mit Autoklav

  1. Vorbehandlungspuffer: 121 °C / 5 min / pH 7,8
  2. Inkubation Primärantikörper: 60 min / 37 °C, Verdünnung 1:200
  3. EnVision HRP rabbit/mouse: 30 min / 37 °C

Manuelle Färbung mit Mikrowelle

  1. Vorbehandlungspuffer: 90 s bei 1000 W bis zum Kochen, dann 15 min / 270 W / pH 7,8
  2. Inkubation Primärantikörper: 60 min / 37 °C, Verdünnung 1:100
  3. EnVision HRP rabbit/mouse: 30 min / 37 °C

Manuelle Zweifarben-Immunfluoreszenz

  1. Position 1: Antikörper bei pH 9; Position 2: CD8
  2. Vorbehandlungspuffer: 90 s bei 1000 W bis zum Kochen, dann 15 min / 270 W / pH 9
  3. Inkubation Primärantikörper: 30 min / Raumtemperatur, Verdünnung 1:200; HRP-Polymer: 10 min / Raumtemperatur

Die Produktseite nennt zusätzlich die Rekonstitution auf 500 µl.

C · Publizierte StudienbedingungenHellfeld-IHC (Autostainer und manuell) und Opal-Multiplex mit Ki67 (Studienkontext, keine Gebrauchsempfehlung)Fünf klonspezifische Studien 2020–2021 (Methodenteile, PMC-Volltexte)

C1 · Automatisierte Hellfeld-IHC, Dako Autostainer Link 48 (Blessin et al. 2020; Eichenauer et al. 2021)

  1. FFPE-Gewebemikroarrays; Epitopdemaskierung PT Link, pH 9, 15 min bei 98 °C
  2. Peroxidaseblock 5 min; „Oncodianova, mouse monoclonal antibody, Clone TC8, dilution 1:200“, 20 min bei Raumtemperatur
  3. EnVision Flex HRP 20 min, DAB 10 min, Hämatoxylin 5 min; Digitalisierung Leica Aperio VERSA 8 (40×), Auswertung HALO bzw. ImageScope, CD8-positive Zellen/mm²

C2 · Manuelle Hellfeld-IHC (Fraune et al. 2020, Pankreaskarzinom)

  1. Epitopdemaskierung: Autoklav 5 min bei 121 °C, Tris-EDTA-Citrat-Puffer pH 7,8
  2. „Oncodianova, mouse monoclonal antibody, Clone TC8, 1:450“, 60 min bei 37 °C; Dako EnVision; digitale Zellzählung

C3 · Opal-Multiplex-Immunfluoreszenz CD8 × Ki67 (Blessin et al. 2021, Aging; Blessin et al. 2021, Cellular Oncology)

  1. Frisch geschnittene 4-µm-FFPE-Schnitte; initiale Demaskierung pH 9: Mikrowelle 15 min bei 100 °C (Aging) bzw. Autoklav 30 min bei 100–120 °C (Cellular Oncology)
  2. Position 1: Ki67 (Dianova, Klon Ki-67P, DIA-670-P1; Opal 520 bzw. Opal 570); Antikörperentfernung per Mikrowelle
  3. Position 2: CD8 „Oncodianova, Clone: TC8, Cat#: DIA-TC8“, 1:200, Opal 690; DAPI-Gegenfärbung
  4. Bildaufnahme Leica Aperio VERSA 8; Quantifizierung mit ImageScope bzw. HALO (CD8+, Ki67+ und doppelt positive Zellen/mm²)

Die Verdünnungen 1:200 und 1:450 gelten für die jeweils beschriebenen Verfahren (Plattform, Demaskierung, Inkubationszeit und Detektion) und ersetzen nicht den Datenblatt-Ausgangsbereich 1:100–1:200. Die Publikationen nennen „Oncodianova“ als Bezugsquelle; das Ki67-Reagenz stammt von Dianova (historische Markenbezeichnung von ONCOdianova) und ist kein Produkt dieser Seite.

P·05 Leitfaden zur Interpretation

So liest man die Färbung.

Erwartetes Muster

Membranös, CD8-positive Lymphozyten

Das Datenblatt beschreibt eine membranöse Darstellung mit Tonsille als Positivkontrolle. Die ONCOdianova-Abbildungen zeigen CD8-positive Lymphozyten als verstreute, mäßige oder dichte Infiltrate im Tumorstroma, an der Stroma-Epithel-Grenze oder zwischen Tumorzellen in Karzinomen aus 15 Organen, in einem Kolonadenom und in einem Thymom, ohne Färbung der Tumorzellen in den gezeigten Gesichtsfeldern. Es handelt sich um dokumentierte Gesichtsfelder, nicht um eine allgemeine Expressionskarte; das publizierte Normalgewebepanel berichtete Blutgefäße der Milz als einzigen eindeutig CD8-positiven nicht-lymphatischen Zelltyp unter den Studienbedingungen.

Dokumentierter Validierungsumfang

Produktvalidierung und dokumentierte Anwendung

Klon TC8 wurde speziell für den routinemäßigen immunhistochemischen Nachweis von CD8 in FFPE-Gewebe entwickelt und für die Identifizierung CD8-positiver tumorinfiltrierender T-Zellen (TILs) validiert, um den Nachweis von CD8 in der Tumormikroumgebung zu ermöglichen, einschließlich einer Validierung für den Nachweis CD8-positiver TILs in Multiplex-Assays und einer Optimierung des Signal-zu-Hintergrund-Kontrasts. Fünf begutachtete Studien setzten unabhängig Klon TC8 in der Hellfeld-IHC an 2.652 Tumoren aus 84 Entitäten mit 608 Normalgeweben, an 1.163 Nierentumoren und an 551 Pankreaskarzinomen sowie DIA-TC8 in der Opal-Multiplex-IHC mit Ki67 an 3.988 Tumoren aus sechs Krebsarten und an Normal-, Entzündungs- und kolorektalem Gewebe ein, jeweils mit digitaler Quantifizierung.

Reichweite der Evidenz

CD8-Expression ist keine zytotoxische Funktion

Die CD8-IHC zeigt den CD8-Korezeptor auf der Zelloberfläche. CD8-positive T-Zellen sind die klassischen zytotoxischen Effektorzellen,[1] aber ein großer Teil der CD8-positiven T-Zellen, die humane Tumoren infiltrieren, sind Bystander-Zellen ohne Spezifität für Tumorantigene,[2] und CD8 allein zeigt weder Aktivierung, Proliferation noch eine ausgeführte zytotoxische Antwort. Eine CD8-positive Zelle identifiziert daher einen CD8-exprimierenden Lymphozyten, nicht eine nachgewiesen tumorspezifische zytotoxische T-Zelle; die Zellzuordnung sollte Morphologie, Gewebekompartiment und, wo die Forschungsfrage es erfordert, weitere Marker berücksichtigen. Es wird keine Überlegenheit gegenüber anderen Antikörpern und keine diagnostische, prognostische oder therapeutische Aussage beansprucht. Nur für Forschungszwecke.

P·06 Target-Hintergrund

CD8 in der Forschung.

CD8 ist ein Zelloberflächenglykoprotein und Korezeptor des T-Zell-Rezeptors. Auf konventionellen zytotoxischen T-Zellen wird es als CD8αβ-Heterodimer exprimiert, kodiert durch die Gene CD8A und CD8B; CD8αα-Homodimere kommen auf weiteren Lymphozytenpopulationen vor. Der Korezeptor bindet MHC-Klasse I und unterstützt die Erkennung von Peptidantigenen, die von MHC-Klasse-I-Molekülen präsentiert werden – die Grundlage der zytotoxischen T-Zell-Antwort.[1, 7] Tumorspezifische zytotoxische T-Zell-Klone wurden aus Lungenkarzinompatienten abgeleitet,[3, 4, 5] und die Aktivierung CD8-positiver T-Zellen wird durch regulatorische T-Zellen[6] und durch die immunsuppressive Tumormikroumgebung kontrolliert.[9]

In Gewebestudien dient die CD8-Immunhistochemie der Bestimmung von Dichte und räumlicher Verteilung CD8-positiver Lymphozyten in Tumoren: Effektor-Gedächtnis-T-Zellen im kolorektalen Karzinom waren in der publizierten Kohorte mit früher Metastasierung und Überleben assoziiert,[8] und vorbestehende CD8-positive T-Zellen am Tumorrand waren in der publizierten Melanomkohorte mit dem Ansprechen auf eine PD-1-Blockade assoziiert.[11] Neoantigen-gerichtete T-Zell-Antworten und ihre Verbreiterung unter Checkpoint-Therapie sind Gegenstand aktueller Forschung.[10, 12] Der Reaktivitätstext des Datenblatts fasst diesen Kontext zusammen: Inhibitorische Rezeptoren wie PD-1, CTLA-4 und TIGIT werden in der immunsuppressiven Tumormikroumgebung aktiviert, und eine wirksame Checkpoint-Blockade scheint mit dem Vorhandensein CD8-positiver T-Zellen assoziiert zu sein.

Diese Aussagen beschreiben das Target und seinen Forschungskontext. Sie sind kein Beleg für die analytische Leistung des Klons TC8 und legen nicht fest, welche Zellpopulationen TC8 in einer bestimmten Probe erkennt. Klon TC8 ist ein Forschungswerkzeug für gewebebasierte CD8-Studien; er trägt keine diagnostische, prognostische oder therapeutische Zweckbestimmung.

  • GeneCD8A — NCBI Gene 925 · CD8B — NCBI Gene 926
  • ProteineT-Zell-Oberflächenglykoprotein CD8 α-Kette — UniProt P01732 · β-Kette — UniProt P10966
  • AliaseCD8 · Leu-2 · T8 · CD8α (p32) · CD8β (p37)
  • LokalisationZelloberflächen-Korezeptor — die Grundlage des membranösen Färbemusters
  • InterpretationsgrenzeBystander-CD8-positive T-Zellen ohne Tumorspezifität sind in humanen Tumorinfiltraten häufig — Simoni et al. 2018 [2]
  • Verwandte KloneCD8 × CD112R/PVRIG-Multiplex dokumentiert mit R12; siehe auch die ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klone TG1 und TG2

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Targetliteratur unten. Targetbiologie bleibt von klonspezifischen Produktaussagen getrennt.

P·07 Publikationen

Klonspezifische Evidenz und Targetliteratur.

  1. Blessin NC, Spriestersbach P, Li W, Mandelkow T, Dum D, Simon R, Hube-Magg C, Lutz F, Viehweger F, Lennartz M, Fraune C, Nickelsen V, Fehrle W, Göbel C, Weidemann S, Clauditz T, Lebok P, Möller K, Steurer S, Izbicki JR, Sauter G, Minner S, Jacobsen F, Luebke AM, Büscheck F, Höflmayer D, Wilczak W, Burandt E, Hinsch A. Prevalence of CD8+ cytotoxic lymphocytes in human neoplasms. Cellular Oncology (2020); 43(3):421–430. doi:10.1007/s13402-020-00496-7 · PMID 32141029 · PMC7214387
    Automatisierte Hellfeld-IHC (Dako Autostainer Link 48, PT Link pH 9, 1:200, 20 min bei Raumtemperatur, EnVision Flex/DAB) an Gewebemikroarrays: 2.652 auswertbare Tumoren aus 84 Tumorentitäten und 608 Normalgewebe aus 76 Gewebetypen; digitale Quantifizierung CD8-positiver Zellen pro mm² (Aperio VERSA 8, HALO).
    Begutachteter Artikel · Klon TC8 im Methodenteil genannt
  2. Eichenauer T, Simmendinger L, Fraune C, Mandelkow T, Blessin NC, Kluth M, Hube-Magg C, Möller K, Clauditz T, Weidemann S, Dahlem R, Fisch M, Riechardt S, Simon R, Sauter G, Büscheck F, Rink M. High level of EZH2 expression is linked to high density of CD8-positive T-lymphocytes and an aggressive phenotype in renal cell carcinoma. World Journal of Urology (2021); 39(2):481–490. doi:10.1007/s00345-020-03200-4 · PMID 32303902 · PMC7910252
    Automatisierte Hellfeld-IHC (Dako Autostainer Link 48, PT Link pH 9, 1:200, 20 min bei Raumtemperatur, EnVision Flex/DAB) an einem Gewebemikroarray mit 1.809 Nierentumoren, 1.163 für CD8 auswertbar; digitale Quantifizierung (Aperio VERSA 8, ImageScope).
    Begutachteter Artikel · Klon TC8 im Methodenteil genannt
  3. Blessin NC, Abu-Hashem R, Mandelkow T, Li W, Simon R, Hube-Magg C, Möller-Koop C, Witt M, Schmidt A, Büscheck F, Fraune C, Luebke AM, Möller K, Jacobsen F, Lutz F, Lennartz M, Steurer S, Sauter G, Höflmayer D, Tsourlakis MC, Hinsch A, Burandt E, Wilczak W, Minner S, Clauditz TS. Prevalence of proliferating CD8+ cells in normal lymphatic tissues, inflammation and cancer. Aging (2021); 13(11):14590–14603. doi:10.18632/aging.203113 · PMID 34083496 · PMC8221353
    Opal-Multiplex-Immunfluoreszenz CD8 × Ki67 an 4-µm-FFPE-Schnitten (Demaskierung pH 9, Mikrowelle; Ki67 Position 1, Opal 520; CD8 DIA-TC8 Position 2, 1:200, Opal 690; DAPI): normale lymphatische Gewebe, Entzündungsgewebe, Tumoren und 765 auswertbare kolorektale Karzinome; Quantifizierung mit ImageScope/HALO.
    Begutachteter Artikel · DIA-TC8 in der Methodentabelle genannt
  4. Blessin NC, Li W, Mandelkow T, Jansen HL, Yang C, Raedler JB, Simon R, Büscheck F, Dum D, Luebke AM, Hinsch A, Möller K, Menz A, Bernreuther C, Lebok P, Clauditz T, Sauter G, Marx A, Uhlig R, Wilczak W, Minner S, Krech T, Fraune C, Höflmayer D, Burandt E, Steurer S. Prognostic role of proliferating CD8+ cytotoxic Tcells in human cancers. Cellular Oncology (2021); 44(4):793–803. doi:10.1007/s13402-021-00601-4 · PMID 33864611 · PMC8338812
    Opal-Multiplex-Immunfluoreszenz CD8 × Ki67 an 4-µm-FFPE-Schnitten (Demaskierung pH 9, Autoklav; Ki67 Position 1, Opal 570; CD8 DIA-TC8 Position 2, 1:200, Opal 690; DAPI): 3.988 auswertbare kolorektale, Mamma-, Nierenzell-, Ovarial-, Pankreas- und Magenkarzinome; Quantifizierung mit HALO.
    Begutachteter Artikel · DIA-TC8 im Methodenteil genannt
  5. Fraune C, Burandt E, Simon R, Hube-Magg C, Makrypidi-Fraune G, Kluth M, Büscheck F, Höflmayer D, Blessin NC, Mandelkow T, Li W, Perez D, Izbicki JR, Wilczak W, Sauter G, Schrader J, Neipp M, Mofid H, Daniels T, Isbert C, Clauditz TS, Steurer S. MMR Deficiency is Homogeneous in Pancreatic Carcinoma and Associated with High Density of Cd8-Positive Lymphocytes. Annals of Surgical Oncology (2020); 27(10):3997–4006. doi:10.1245/s10434-020-08209-y · PMID 32108923 · PMC7471097
    Manuelle Hellfeld-IHC (Autoklav 121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8; 1:450, 60 min bei 37 °C; Dako EnVision) an Gewebemikroarrays von 597 Pankreaskarzinomen, 551 für CD8 auswertbar; digitale Zellzählung. Korrektur veröffentlicht 2022 (doi:10.1245/s10434-022-11798-5): Ergänzung der Danksagung; Methoden und Ergebnisse unverändert.
    Begutachteter Artikel · Klon TC8 im Methodenteil genannt

Klonzuordnung am 30.08.2026 in den PMC-Volltexten geprüft (Methodenteile und Antikörpertabellen). Die fünf Studien stammen aus demselben pathologischen Forschungsumfeld (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und teilen die Dako-Autostainer- bzw. Opal-Multiplex-Verfahren; sie dokumentieren die publizierte Verwendung des Klons TC8 unter den genannten Bedingungen und sind keine Direktvergleiche mit anderen CD8-Antikörpern.

  1. Blessin NC, Mandelkow T, Bady E, Hube-Magg C, Sauter G, Simon R, Fraune C, Lennartz M, Weidemann SA, Möller K, Höflmayer D. Abstract 3870: Patterns of CD112R expression in normal lymphatic tissues, inflammation and cancer. Cancer Research (Proceedings AACR Annual Meeting 2020) (2020); 80(16 Suppl):3870. doi:10.1158/1538-7445.AM2020-3870Kongressabstract
  2. Simon R, Blessin NC, Mandelkow T, Bady E, Hube-Magg C, Sauter G, Lennartz M, Fraune C, Weidemann SA, Möller K, Büscheck F. Abstract 4970: Prognostic role of CD112R, PD-1 and Ki67 expression in CD8+cytotoxic T cells in colorectal cancer. Cancer Research (Proceedings AACR Annual Meeting 2020) (2020); 80(16 Suppl):4970. doi:10.1158/1538-7445.AM2020-4970Kongressabstract

Datenblatt und bisherige Produktseite führen diese beiden AACR-2020-Abstracts unter den „specific references for clone TC8“. Die Abstracttexte (Crossref, 30.08.2026) nennen CD8 und Ki67, aber nicht die Antikörperklone; sie werden der Vollständigkeit halber aufgeführt und nicht als klonspezifische Evidenz gezählt.

  1. Zhang N, Bevan MJ. CD8(+) T cells: foot soldiers of the immune system. Immunity (2011); 35(2):161–168. doi:10.1016/j.immuni.2011.07.010 · PMID 21867926Targetbiologie · Übersicht
  2. Simoni Y et al. Bystander CD8+ T cells are abundant and phenotypically distinct in human tumour infiltrates. Nature (2018); 557(7706):575–579. doi:10.1038/s41586-018-0130-2 · PMID 29769722Targetbiologie
  3. Weynants P, Thonnard J, Marchand M, Delos M, Boon T, Coulie PG. Derivation of tumor-specific cytolytic T-cell clones from two lung cancer patients with long survival. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (1999); 159(1):55–62. doi:10.1164/ajrccm.159.1.9805073 · PMID 9872818Targetbiologie
  4. Echchakir H, Vergnon I, Dorothée G, Grunenwald D, Chouaib S, Mami-Chouaib F. Evidence for in situ expansion of diverse antitumor-specific cytotoxic T lymphocyte clones in a human large cell carcinoma of the lung. International Immunology (2000); 12(4):537–546. doi:10.1093/intimm/12.4.537 · PMID 10744655Targetbiologie
  5. Karanikas V et al. High frequency of cytolytic T lymphocytes directed against a tumor-specific mutated antigen detectable with HLA tetramers in the blood of a lung carcinoma patient with long survival. Cancer Research (2001); 61(9):3718–3724. PMID 11325844Targetbiologie
  6. Piccirillo CA, Shevach EM. Cutting edge: control of CD8+ T cell activation by CD4+CD25+ immunoregulatory cells. Journal of Immunology (2001); 167(3):1137–1140. doi:10.4049/jimmunol.167.3.1137 · PMID 11466326Targetbiologie
  7. Bossi G, Trambas C, Booth S, Clark R, Stinchcombe J, Griffiths GM. The secretory synapse: the secrets of a serial killer. Immunological Reviews (2002); 189:152–160. doi:10.1034/j.1600-065x.2002.18913.x · PMID 12445272Targetbiologie · Übersicht
  8. Pagès F et al. Effector memory T cells, early metastasis, and survival in colorectal cancer. New England Journal of Medicine (2005); 353(25):2654–2666. doi:10.1056/NEJMoa051424 · PMID 16371631Targetbiologie
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Titel wörtlich; PubMed-Status und Crossref-Metadaten (einschließlich Retraktions-, Korrektur- und Expression-of-Concern-Hinweisen) am 30.08.2026 für jeden Eintrag geprüft: keine Retraktion, keine Expression of Concern. Einträge 1 und 2 sind die Übersichts- und Einordnungsquellen des freigegebenen Inhalts; Einträge 3–12 sind die zehn „General references“ der bisherigen ONCOdianova-Produktseite.

P·08 FAQ

Häufige wissenschaftliche Fragen.

Was erkennt der Anti-CD8-Klon TC8?

TC8 ist ein monoklonaler Mausantikörper (IgG2a/κ), der gegen ein rekombinantes Peptid des humanen CD8, des T-Zell-Korezeptors des T-Zell-Rezeptors, erzeugt wurde. Das Datenblatt nennt als Target CD8, ohne die α-Kette (CD8A) oder β-Kette (CD8B) zu spezifizieren; erkannte Kette und Epitop sind nicht veröffentlicht. Er wird als Forschungsreagenz für die Immunhistochemie an humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe angeboten und zeigt ein membranöses Färbemuster CD8-positiver Lymphozyten.

Ist TC8 für die FFPE-Immunhistochemie dokumentiert?

Ja. Das Datenblatt gibt an, dass Klon TC8 speziell für den routinemäßigen immunhistochemischen Nachweis von CD8 in FFPE-Gewebeproben entwickelt wurde, und nennt einen Ausgangsbereich von 1:100 bis 1:200. Die bisherige ONCOdianova-Produktseite dokumentiert sechs Protokolle (Dako Autostainer Link 48, Leica Bond RX, Ventana Discovery Ultra, manuell mit Autoklav, manuell mit Mikrowelle, Zweifarben-Immunfluoreszenz), und 36 Originalabbildungen von ONCOdianova zeigen CD8-positive Lymphozyten in 17 Tumorarten.

Gibt es begutachtete Publikationen mit Klon TC8?

Ja. Fünf begutachtete Studien nennen Klon TC8 oder die Katalognummer DIA-TC8 im Methodenteil: Blessin et al. 2020 (Cellular Oncology; 2.652 Tumoren aus 84 Entitäten und 608 Normalgewebe), Eichenauer et al. 2021 (World Journal of Urology; Nierenzellkarzinom), Blessin et al. 2021 (Aging; CD8 × Ki67-Multiplex in Normal-, Entzündungs- und Tumorgewebe), Blessin et al. 2021 (Cellular Oncology; CD8 × Ki67-Multiplex an 3.988 Tumoren aus sechs Krebsarten) und Fraune et al. 2020 (Annals of Surgical Oncology; Pankreaskarzinom). Die Klonzuordnung wurde am 30. August 2026 in den Volltexten geprüft.

Ist TC8 für die Fluoreszenz-Multiplex-IHC validiert?

Ja. Klon TC8 wurde für den Nachweis CD8-positiver TILs in Multiplex-Assays validiert; die bisherige Produktseite nennt ein manuelles Zweifarben-Immunfluoreszenzprotokoll mit CD8 in Position 2, und das Datenblatt DIA-R12 zeigt einen CD8 × CD112R/PVRIG-Multiplex normaler Tonsille mit DIA-TC8. Unabhängig publizierte Evidenz umfasst zwei begutachtete Opal-Multiplexstudien (Blessin et al. 2021, Aging und Cellular Oncology), die DIA-TC8 mit 1:200 in Position 2 mit Opal 690 zusammen mit Ki67 einsetzten. Jedes neue Panel muss für Gewebe, Antikörperreihenfolge, Demaskierung, Verdünnung und Detektion verifiziert werden.

Welche Verdünnung sollte verwendet werden?

Das Datenblatt nennt 1:100 bis 1:200 als allgemeine Empfehlung für die IHC an FFPE-Schnitten. Die Plattformprotokolle der bisherigen Produktseite verwenden 1:200 (Dako, Leica, Ventana, manuell mit Autoklav, Zweifarben-Immunfluoreszenz) und 1:100 für das manuelle Mikrowellenprotokoll. Publizierte Studien verwendeten 1:200 (Dako Autostainer Link 48 und Opal-Multiplex) sowie 1:450 (manuelles Autoklavprotokoll, 60 min bei 37 °C). Verdünnung, Demaskierung und Inkubation gehören zusammen; jedes Labor etabliert seine eigenen Bedingungen.

Welche Epitopdemaskierung wird für TC8 verwendet?

Eine hitzeinduzierte Epitopdemaskierung ist erforderlich (Datenblatt). Die Plattformprotokolle verwenden pH 9 (15 min bei 95 °C für den Dako Autostainer Link 48, 15 min bei 100 °C für den Leica Bond RX, 24 min bei 100 °C für den Ventana Discovery Ultra); die manuellen Protokolle verwenden pH 7,8 mit Autoklav (121 °C, 5 min) oder Mikrowelle. Publizierte Studien verwendeten PT Link pH 9 (15 min bei 98 °C), Autoklav pH 7,8 und für Multiplex pH 9 per Mikrowelle oder Autoklav.

Welche Positivkontrolle und welches Färbemuster sind zu erwarten?

Tonsille ist die im Datenblatt genannte Positivkontrolle; das erwartete Muster ist eine membranöse Färbung CD8-positiver Lymphozyten. Die ONCOdianova-Abbildungen zeigen CD8-positive Lymphozyten im Tumorstroma und zwischen Tumorzellen in Karzinomen von Prostata, Lunge, Ösophagus, Magen, Ovar, Vulva, Cervix, Vagina, Niere, Harnblase, Leber, Anus, Pankreas, Schilddrüse und Mundhöhle, in einem Kolonadenom und in einem Thymom.

Kann TC8 auf automatisierten Färbeplattformen eingesetzt werden?

Ja. Das Datenblatt nennt die Eignung für Ventana Discovery Ultra, Leica Bond RX und Dako Autostainer Link 48, und die bisherige Produktseite gibt für jede Plattform ein Programm an (Abschnitt P·04). Zwei publizierte Studien verwendeten den Dako Autostainer Link 48 mit PT-Link-Demaskierung; die publizierten Multiplexfärbungen erfolgten manuell mit Opal-Reagenzien.

Beweist CD8-Positivität eine zytotoxische T-Zelle?

Nein. Die CD8-Immunfärbung zeigt das CD8-Protein auf der Zelloberfläche. CD8 wird überwiegend von zytotoxischen T-Zellen exprimiert, aber tumorinfiltrierende CD8-positive T-Zellen umfassen auch Bystander-Zellen ohne Tumorspezifität, und CD8 allein zeigt weder Aktivierung noch Proliferation oder zytotoxische Funktion. Zellidentität und Funktionszustand sollten mit Morphologie und, je nach Forschungsfrage, zusätzlichen Markern beurteilt werden – etwa Ki67 in den publizierten Multiplexstudien.

Was ist der dokumentierte Validierungsumfang des Klons TC8?

Klon TC8 wurde speziell für den routinemäßigen IHC-Nachweis von CD8 in FFPE-Gewebe entwickelt und für die Identifizierung CD8-positiver tumorinfiltrierender T-Zellen validiert, um den Nachweis von CD8 in der Tumormikroumgebung zu ermöglichen, einschließlich einer Validierung für CD8-positive TILs in Multiplex-Assays. Unabhängig publizierte klonspezifische Evidenz umfasst fünf begutachtete Studien mit mehreren tausend humanen FFPE-Tumorproben in Hellfeld- und Opal-Multiplex-IHC mit digitaler Quantifizierung.

Welches Format und welche Formulierung hat DIA-TC8?

DIA-TC8 ist ein lyophilisierter, aus Kulturüberstand gereinigter Antikörper, der mit sterilem destilliertem Wasser auf 500 µl rekonstituiert wird; das Datenblatt führt zusätzlich DIA-TC8-M, rekonstituiert auf 100 µl. Das Datenblatt nennt als Formulierung PBS, pH 7,4, mit 1 % BSA und 0,05 % Natriumazid; die bisherige Produktseite gibt 100 µg pro Fläschchen an. Lagerung lyophilisiert bei 2–8 °C, langfristig bei −20 °C; rekonstituiert bei 2–8 °C für mehrere Wochen; wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.

Ist TC8 für diagnostische Anwendungen vorgesehen?

Nein. TC8 ist ausschließlich für Forschungszwecke vorgesehen und nicht für diagnostische oder therapeutische Verfahren bestimmt. Die publizierten Studien sind Forschungsstudien; sie begründen weder eine diagnostische noch eine prognostische Anwendung des Antikörpers.

P·09 Dokumente

Datenpaket.

Datenblatt

DIA-TC8

Produktdatenblatt, Version 25.02.2025/08 (Produktinhalt identisch mit der Version vom 22.02.2022/09; aktualisierte Vertriebsadresse). Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, Gebrauchsanweisung, vier Abbildungen und Referenzliste.

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PDF · Version 2025/08 · 216 KB

IHC-Galerie

CD8-IHC-Galerie

Die „CD8 IHC-Gallery“ der bisherigen Website ist in Abschnitt P·03 dieser Seite mit 36 Abbildungen und ihren Legenden integriert, ergänzt um die Datenblatt-Abbildungen und eine Multiplexabbildung.

Zur Galerie ↓

38 Abbildungen · Hellfeld, Datenblatt, Multiplex

Protokolle

IHC-Protokolle

Die sechs Färbeprotokolle der bisherigen Produktseite (Dako Autostainer Link 48, Leica Bond RX, Ventana Discovery Ultra, manuell mit Autoklav, manuell mit Mikrowelle, Zweifarben-Immunfluoreszenz) sind in Abschnitt P·04 wiedergegeben.

Zu den Protokollen ↓

6 Protokolle · Abschnitt P·04

Sicherheit

MSDS

Sicherheitsdatenblatt (ONCOdianova, alle lyophilisierten Antikörper).

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PDF · V02 · 216 KB

Bestellung. ONCOdianova-Produkte werden über unseren Vertriebspartner BIOZOL Diagnostica Vertrieb GmbH, Oehleckerring 11–13, 22419 Hamburg, bezogen — Bestellanfragen per E-Mail: order@biozol.de (CC info@oncodianova.com). Siehe auch Bestellinformationen und Vertrieb (in Vorbereitung).

Die technischen Daten dieser Seite stammen aus dem Datenblatt DIA-TC8 (Version 25.02.2025/08; Produktinhalt identisch mit der Version vom 22.02.2022/09) und – wo angegeben – von der bisherigen ONCOdianova-Produktseite. Verwandt: R12 (Anti-CD112R/PVRIG) · TG1 (Anti-TIGIT) · TG2 (Anti-TIGIT) · FX3 (FOXP3) · KK3 (CD73).

Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Anwendungen.