LOKALER ENTWURF · STAGING — NICHT VERÖFFENTLICHT

KK3 — Anti-CD73/NT5E für die Ekto-5′-Nukleotidase der Adenosin-Achse in der humanen FFPE-IHC.

Klon KK3 · Kat.-Nr. DIA-KK3 · CD73 / Ekto-5′-Nukleotidase (NT5E), membranöses Färbemuster

Wissenschaftlicher USP

Räumliche CD73/NT5E-Analyse in humanem FFPE-Gewebe

CD73-exprimierende Zellkompartimente im räumlichen Gewebekontext untersuchen

10Original-FFPE-Gewebeabbildungen
  • Membranöse CD73/NT5E-Färbung
  • Dokumentiertes FFPE-IHC-Protokoll · 1:100–1:200
  • Tonsille als Positivkontrolle

Entwickelt und validiert für die CD73-FFPE-IHC — Datenblatt 25.02.2025 · IHC-Galerie.

Monoklonaler Anti-CD73-Antikörper der Maus für die CD73-Immunhistochemie in humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe. Entwickelt und validiert für die FFPE-Routine-Immunhistochemie, mit Tonsille als Positivkontrolle, detektionssystemabhängigen Ausgangsverdünnungen im Datenblatt, einem dokumentierten manuellen Färbeprotokoll und zehn Originalabbildungen von ONCOdianova aus Tonsille, Plazenta und acht Tumorgeweben. Die klonspezifische Evidenzbasis ist im Validierungs- und Evidenzabschnitt dieser Seite dokumentiert.

Evidenzebene 01

Klonspezifisches Datenblatt und Protokoll

Das Datenblatt DIA-KK3 (Version 25.02.2025/04; Produktinhalt identisch mit Version 22.02.2022/03) dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, IHC-Ausgangsbereich, Demaskierung, detektionssystemabhängige Verdünnungen, Tonsillenkontrolle, membranöses Muster und vier Abbildungen. Die bisherige ONCOdianova-Produktseite ergänzt ein manuelles Autoklav-Protokoll.

Evidenzebene 02

Forschungskontext Adenosin-Achse

CD73-IHC wird im Kontext der Forschung zu adenosin-gerichteten Therapien und zur Patientenstratifizierung untersucht. Klon KK3 zeigt eine membranöse CD73/NT5E-Färbung mit Tonsille als dokumentierter Positivkontrolle.

Evidenzebene 03

Dokumentierte Anwendung und Abbildungen

Hellfeld-IHC an humanem FFPE-Gewebe; zehn Galerieabbildungen und die vier Datenblatt-Abbildungen.

Hellfeld- und Datenblatt-Galerie: Abschnitt P·03 ↓

P·02 Technische Daten

Technische Spezifikationen des Klons KK3.

ProduktAnti-CD73 (Human) aus Maus — monoklonaler Mausantikörper
KlonKK3 (monoklonal)
KatalognummerDIA-KK3 (500 µl)
Katalognummer VertriebODN-DIA-KK3 (BIOZOL)
TargetCD73 — Ekto-5′-Nukleotidase (5′-nucleotidase ecto), GPI-verankertes Zellmembranenzym; Gen NT5E, Gene ID 4907, Protein UniProt P21589
ImmunogenPeptid des humanen CD73 (Region und Epitop nicht veröffentlicht)
IsotypMaus IgG2b/κ
WirtsspeziesMaus
ReaktivitätHuman
KonjugationUnkonjugiert
FormatLyophilisiertes Pulver; Antikörper aus Kulturüberstand gereinigt; die bisherige Produktseite nennt 20 µg pro Fläschchen
RekonstitutionDIA-KK3 mit sterilem destilliertem Wasser auf 500 µl auffüllen; 10 Minuten vorsichtig schütteln
FormulierungPBS, pH 7,4, 1 % BSA, 0,05 % Natriumazid
AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten (Datenblatt: IHC-P)
IHC-Ausgangsbereich1:100 – 1:200 (Datenblatt, allgemeine Empfehlung); in der Gebrauchsanweisung 1:50 für biotin-/(strept)avidin-basierte und 1:150 für polymerbasierte Detektion; 1:150 im manuellen Protokoll der bisherigen Produktseite; optimale Verdünnung vom Anwender für Gewebe, Fixierung und Detektionssystem zu bestimmen
EpitopdemaskierungHitzeinduzierte Epitopdemaskierung erforderlich; Autoklav bei pH 7,8 empfohlen (Tris-EDTA-Citrat, z. B. TEC-Puffer) (Datenblatt); 121 °C, 5 min im manuellen Protokoll (bisherige Produktseite)
Inkubation Primärantikörper60 min bei 37 °C im manuellen Protokoll (bisherige Produktseite, Abschnitt P·04)
DetektionBiotin-/(Strept)Avidin-basiert (z. B. ABC-HRP/AEC) oder polymerbasiert (z. B. Dako EnVision Peroxidase/DAB, 30 min bei 37 °C) (Datenblatt); EnVision HRP rabbit/mouse, 30 min bei 37 °C (bisherige Produktseite)
PositivkontrolleTonsille
FärbemusterMembranös
LagerungLyophilisiert bei 2–8 °C; langfristig bei −20 °C (mindestens ein Jahr stabil); rekonstituiert kurzfristig bei 2–8 °C (mehrere Wochen); wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden
Assoziierter AntikörperDIA-TC8 (Anti-CD8, Klon TC8) — wie im Datenblatt gelistet; jeder Klon trägt seine eigene Evidenz
StatusResearch Use Only

Die technischen Angaben oben sind im Datenblatt DIA-KK3 (Version 25.02.2025/04) dokumentiert, dessen Produktinhalt mit der Version vom 22.02.2022/03 identisch ist, sowie – wo angegeben – auf der bisherigen ONCOdianova-Produktseite; Gen- und Proteineinträge verlinken auf die jeweiligen Register. Jedes Labor muss seine eigenen Bedingungen validieren.

P·04 Dokumentierte Protokolle

Positivkontrolle, Verdünnung und IHC-Protokoll.

Zwei Quellen, zwei Geltungsbereiche. Block A ist das aktuelle Datenblatt und der Ausgangspunkt für die eigene Etablierung; es nennt getrennte Verdünnungen für biotin-/(strept)avidin-basierte und polymerbasierte Detektion. Block B ist das manuelle Färbeprotokoll der bisherigen ONCOdianova-Produktseite. Publizierte klonspezifische Studienbedingungen liegen für KK3 derzeit nicht vor. Verdünnungen sind Ausgangswerte; jedes Labor validiert Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektion selbst.

A · DatenblattImmunhistochemische Färbung von Standard-FFPE-SchnittenDatenblatt DIA-KK3 · Version 25.02.2025/04 (wortgleich Version 22.02.2022/03)

Vorbereitung und Epitopdemaskierung

  1. Rekonstitution: DIA-KK3 mit sterilem Aqua dest. auf 500 µl auffüllen, 10 Minuten vorsichtig schütteln
  2. Entparaffinieren und rehydrieren nach Standardverfahren
  3. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) ist erforderlich; empfohlen wird die Vorbehandlung im Autoklaven bei pH 7,8 (Tris-EDTA-Citrat, pH 7,8, z. B. TEC-Puffer); Temperatur und Dauer nennt das Datenblatt nicht

Primärantikörper und Detektion

  1. Biotin-/(Strept)Avidin-basierte Detektion (z. B. Vectastain Elite ABC-HRP-Kit/AEC): Antikörper 1:50 einsetzen
  2. Polymerbasierte Detektion (z. B. Dako EnVision, Peroxidase/DAB): Antikörper 1:150 einsetzen; Detektion 30 min bei 37 °C
  3. Allgemeine Empfehlung der Produkttabelle: 1:100–1:200 (IHC-P)
  4. Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen; Positivkontrolle: Tonsille; erwartetes Muster: membranös
B · Bisherige ProduktseiteManuelle Färbung mit AutoklavONCOdianova-Produktseite DIA-KK3, Abschnitt „IHC Protokoll“ (Stand 30.08.2026)

Manuelle Färbung mit Autoklav

  1. Vorbehandlungspuffer: TRIS-EDTA-Citrat-Puffer (TEC-Puffer, Dako): 121 °C / 5 min / pH 7,8
  2. Inkubation Primärantikörper: 60 min / 37 °C, Verdünnung 1:150
  3. EnVision HRP rabbit/mouse: 30 min / 37 °C

Die Verdünnung 1:150 entspricht der Datenblattangabe für polymerbasierte Detektion (Block A).

P·05 Leitfaden zur Interpretation

So liest man die Färbung.

Erwartetes Muster

Membranöses CD73-Färbemuster mit Klon KK3

Das Datenblatt beschreibt eine membranöse Darstellung mit Tonsille als Positivkontrolle. Die ONCOdianova-Abbildungen zeigen eine membranöse CD73-Färbung von Tumorzellen — stark und homogen in einem cholangiozellulären Karzinom, heterogen in einem hepatozellulären Karzinom, mit apikaler Betonung in einem Adenokarzinom der Lunge, stark und diffus in einem Plattenepithelkarzinom der Lunge, prominent in einem malignen Melanom und stark in einem Angiosarkom — sowie eine Färbung der oberflächlichen Membran des plazentaren Synzytiotrophoblasten und eine CD73-Färbung von Lymphozyten in einem Warthin-Tumor der Parotis. Es handelt sich um dokumentierte Gesichtsfelder, nicht um eine allgemeine Expressionskarte.

Dokumentierter Validierungsumfang

Produktvalidierung und dokumentierte Anwendung

Klon KK3 wurde speziell für den immunhistochemischen Nachweis von CD73 in humanen FFPE-Routinegewebeproben entwickelt und validiert, und ist hocheffizient für den CD73-Nachweis in Normal- und Tumor-FFPE-Gewebe.

Reichweite der Evidenz

CD73-Protein ist keine Enzymaktivität

Die CD73-IHC zeigt Vorhandensein und Lokalisation des Ekto-5′-Nukleotidase-Proteins. Sie misst weder die Hydrolyse von AMP zu Adenosin,[2, 9] noch lokale Adenosinkonzentrationen oder eine immunsuppressive Wirkung, und ein positiver Tumor belegt dadurch keine adenosinreiche Mikroumgebung. CD73 wird von Tumorzellen, tumorassoziierten Fibroblasten und anderen Stromazellen, Endothel und Lymphozyten-Subpopulationen exprimiert,[5, 7, 8] deshalb sollten CD73-Tumorzell-, Stroma-, Endothel- und Immunzellfärbung getrennt ausgewertet werden. Es wird keine Überlegenheit gegenüber anderen Antikörpern und keine diagnostische, prognostische, prädiktive oder therapeutische Aussage beansprucht. Nur für Forschungszwecke.

P·06 Target-Hintergrund

CD73/NT5E im Adenosin-Checkpoint.

CD73 (Ekto-5′-Nukleotidase, Gen NT5E) ist ein GPI-verankertes Zelloberflächenenzym, das extrazelluläre Nukleosidmonophosphate, bevorzugt AMP, zum entsprechenden Nukleosid hydrolysiert – bei AMP zu Adenosin. Zusammen mit CD39 (ENTPD1), das ATP und ADP zu AMP umsetzt, bildet es den extrazellulären ATP-Adenosin-Weg; Adenosin wirkt über Adenosinrezeptoren und wird als immunsuppressiver Mediator in der Tumormikroumgebung beschrieben.[1, 2, 4, 9] In experimentellen Modellen beeinträchtigte CD73 auf Tumorzellen die Antitumor-T-Zell-Antwort,[5] und CD73 auf tumorassoziierten Fibroblasten wurde durch einen A2B-Rezeptor-vermittelten Feedforward-Kreis verstärkt.[7]

Der Reaktivitätstext des Datenblatts fasst diesen Kontext zusammen: ATP ist die Hauptenergiequelle der Zelle; maligne Zellen können hohe Mengen ATP freisetzen, etwa nach Schädigung durch Strahlen- oder Chemotherapie; extrazelluläres ATP treibt purinerge Signale, die Entzündung und Antitumor-Antworten fördern, und viele Tumoren exprimieren die Ektonukleotidasen CD39 und CD73, die solche proinflammatorischen Mediatoren abbauen und Adenosin erzeugen. Die NT5E/CD73-Expression ist über Tumorarten hinweg heterogen, und ihre prognostischen Assoziationen unterschieden sich in der publizierten Multi-Tumor-Analyse zwischen den Entitäten.[8] Anti-CD73- und Adenosinrezeptor-Ansätze sind Gegenstand der immunonkologischen Forschung.[1, 3, 6] Angesichts der breiten Expression von Ektonukleotidasen und Adenosinrezeptoren kann die gewebebasierte Immunhistochemie Studien zur zell- und gewebespezifischen Verteilung von CD73 unterstützen.

Diese Aussagen beschreiben das Target und seinen Forschungskontext. Sie sind kein Beleg für die analytische Leistung des Klons KK3 und legen nicht fest, welche Zellpopulationen KK3 in einer bestimmten Probe erkennt. Klon KK3 ist ein Forschungswerkzeug für gewebebasierte CD73-Studien; er trägt keine diagnostische, prognostische oder therapeutische Zweckbestimmung.

  • GenNT5E — NCBI Gene 4907, Chromosom 6q14.3
  • Protein5′-Nukleotidase (Ekto-5′-Nukleotidase, CD73), 574 Aminosäuren — UniProt P21589
  • AliaseCD73 · NT5E · eN · eNT · NT5 · E5NT · ecto-5′-nucleotidase
  • LokalisationGPI-verankertes Zellmembranenzym — die Grundlage des membranösen Färbemusters
  • InterpretationsgrenzeProteinnachweis per IHC ist keine Messung von Enzymaktivität oder Adenosinbildung [2, 9]
  • Verwandter KlonDas Datenblatt führt DIA-TC8 (Anti-CD8, Klon TC8) als assoziierten Antikörper; siehe auch die ONCOdianova-Klone R12, TG1 und TG2

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Targetliteratur unten. Targetbiologie bleibt von klonspezifischen Produktaussagen getrennt.

P·07 Publikationen

Targetliteratur.

  1. Leone RD, Emens LA. Targeting adenosine for cancer immunotherapy. Journal for ImmunoTherapy of Cancer (2018); 6(1):57. doi:10.1186/s40425-018-0360-8 · PMID 29914571Targetbiologie · Übersicht
  2. Allard D, Chrobak P, Allard B, Messaoudi N, Stagg J. Targeting the CD73-adenosine axis in immuno-oncology. Immunology Letters (2019); 205:31–39. doi:10.1016/j.imlet.2018.05.001 · PMID 29758241Targetbiologie · Übersicht
  3. Antonioli L, Blandizzi C, Malavasi F, Ferrari D, Haskó G. Anti-CD73 immunotherapy: A viable way to reprogram the tumor microenvironment. OncoImmunology (2016); 5(9):e1216292. doi:10.1080/2162402X.2016.1216292 · PMID 27757316Targetbiologie · Übersicht
  4. Allard B, Beavis PA, Darcy PK, Stagg J. Immunosuppressive activities of adenosine in cancer. Current Opinion in Pharmacology (2016); 29:7–16. doi:10.1016/j.coph.2016.04.001 · PMID 27209048Targetbiologie · Übersicht
  5. Jin D, Fan J, Wang L, Thompson LF, Liu A, Daniel BJ, Shin T, Curiel TJ, Zhang B. CD73 on tumor cells impairs antitumor T-cell responses: a novel mechanism of tumor-induced immune suppression. Cancer Research (2010); 70(6):2245–2255. doi:10.1158/0008-5472.CAN-09-3109 · PMID 20179192Targetbiologie
  6. Chen S, Wainwright DA, Wu JD, Wan Y, Matei DE, Zhang Y, Zhang B. CD73: an emerging checkpoint for cancer immunotherapy. Immunotherapy (2019); 11(11):983–997. doi:10.2217/imt-2018-0200 · PMID 31223045Targetbiologie · Übersicht
  7. Yu M, Guo G, Huang L, Deng L, Chang CS, Achyut BR, Canning M, Xu N, Arbab AS, Bollag RJ, Rodriguez PC, Mellor AL, Shi H, Munn DH, Cui Y. CD73 on cancer-associated fibroblasts enhanced by the A2B-mediated feedforward circuit enforces an immune checkpoint. Nature Communications (2020); 11:515. doi:10.1038/s41467-019-14060-x · PMID 31980601Targetbiologie
  8. Jiang T, Xu X, Qiao M, Li X, Zhao C, Zhou F, Gao G, Wu F, Chen X, Su C, Ren S, Zhai C, Zhou C. Comprehensive evaluation of NT5E/CD73 expression and its prognostic significance in distinct types of cancers. BMC Cancer (2018); 18(1):267. doi:10.1186/s12885-018-4073-7 · PMID 29514610Targetbiologie
  9. Vijayan D, Young A, Teng MWL, Smyth MJ. Targeting immunosuppressive adenosine in cancer. Nature Reviews Cancer (2017); 17(12):709–724. doi:10.1038/nrc.2017.86 · PMID 29059149
    Erratum 2017 veröffentlicht (Nature Reviews Cancer 17(12):765; doi:10.1038/nrc.2017.110).
    Targetbiologie · Übersicht

Titel wörtlich; PubMed-Status und Crossref-Metadaten (einschließlich Retraktions-, Korrektur- und Expression-of-Concern-Hinweisen) am 30.08.2026 für jeden Eintrag geprüft: keine Retraktion, keine Expression of Concern; Eintrag 9 trägt ein Erratum. Einträge 1–5 sind die fünf Referenzen des Datenblatts und der bisherigen ONCOdianova-Produktseite (Eintrag 2 ist mit dem Druckjahr 2019 indexiert; Eintrag 3 ist ein Editorial); Einträge 6–9 sind die Übersichts- und Einordnungsquellen des freigegebenen Inhalts und des Projektdossiers.

P·08 FAQ

Häufige wissenschaftliche Fragen.

Was ist der CD73-Klon KK3?

KK3 ist ein monoklonaler Mausantikörper (IgG2b/κ), der gegen ein Peptid des humanen CD73 gerichtet ist – die GPI-verankerte Ekto-5′-Nukleotidase, die vom Gen NT5E kodiert wird. Immunogenregion und Epitop sind nicht veröffentlicht. Er wird als Forschungsreagenz für die Immunhistochemie an humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe mit membranösem Färbemuster angeboten.

Was ist DIA-KK3?

DIA-KK3 ist die ONCOdianova-Katalognummer des Anti-CD73-Antikörpers Klon KK3: monoklonaler Mausantikörper (IgG2b/κ), Reaktivität Human, IHC an FFPE-Gewebe, lyophilisiert, rekonstituiert auf 500 µl, Tonsille als Positivkontrolle. Die Vertriebskatalognummer bei BIOZOL lautet ODN-DIA-KK3. Nur für Forschungszwecke.

Eignet sich KK3 für die humane FFPE-IHC?

Ja. Das Datenblatt gibt an, dass Klon KK3 speziell für den immunhistochemischen Nachweis von CD73 in humanen FFPE-Routinegewebeproben entwickelt und validiert wurde, nennt einen Ausgangsbereich von 1:100 bis 1:200 und getrennte Verdünnungen für biotin-/(strept)avidin-basierte (1:50) und polymerbasierte Detektion (1:150). Die bisherige ONCOdianova-Produktseite dokumentiert ein manuelles Autoklav-Protokoll, und zehn Originalabbildungen von ONCOdianova zeigen die CD73-Färbung in Tonsille, Plazenta und acht Tumorgeweben.

Welche Verdünnung wird für die KK3-IHC empfohlen?

Das Datenblatt nennt 1:100 bis 1:200 als allgemeine Empfehlung für die IHC an FFPE-Schnitten und in der Gebrauchsanweisung 1:50 für biotin-/(strept)avidin-basierte Detektion (z. B. ABC-HRP/AEC) sowie 1:150 für polymerbasierte Detektion (z. B. Dako EnVision, Peroxidase/DAB). Das manuelle Protokoll der bisherigen Produktseite verwendet 1:150 bei 60 min und 37 °C. Verdünnung, Demaskierung, Inkubation und Detektion gehören zusammen; jedes Labor etabliert seine eigenen Bedingungen.

Welche Epitopdemaskierung wird für KK3 verwendet?

Eine hitzeinduzierte Epitopdemaskierung ist erforderlich. Das Datenblatt empfiehlt die Vorbehandlung im Autoklaven bei pH 7,8 (Tris-EDTA-Citrat, z. B. TEC-Puffer); das manuelle Protokoll der bisherigen Produktseite nennt 121 °C für 5 min in TEC-Puffer, pH 7,8.

Welche Positivkontrolle und welches Färbemuster sind zu erwarten?

Tonsille ist die im Datenblatt genannte Positivkontrolle; die erwartete Darstellung ist membranös. Die ONCOdianova-Abbildungen zeigen eine membranöse CD73-Färbung von Tumorzellen im cholangiozellulären Karzinom (stark, homogen), hepatozellulären Karzinom (heterogen), Adenokarzinom der Lunge (apikale Betonung), Plattenepithelkarzinom der Lunge (stark, diffus), malignen Melanom und Angiosarkom, eine Färbung der oberflächlichen Membran des plazentaren Synzytiotrophoblasten sowie eine CD73-Färbung von Lymphozyten in einem Warthin-Tumor der Parotis.

Welches Positivkontrollgewebe wird für KK3 empfohlen?

Tonsille. Sie ist das im KK3-Datenblatt genannte Positivkontrollgewebe, und eine Tonsillenabbildung ist Teil des dokumentierten ONCOdianova-Bildmaterials.

Welches Färbemuster zeigt Klon KK3?

Das Datenblatt dokumentiert eine membranöse Visualisierung. In den ONCOdianova-Abbildungen ist die membranöse CD73-Färbung gewebespezifisch — zum Beispiel stark und homogen im cholangiozellulären Karzinom, heterogen im hepatozellulären Karzinom und mit apikaler Betonung im Adenokarzinom der Lunge.

Ist die CD73-Färbung membranös?

Ja — das KK3-Datenblatt dokumentiert eine membranöse Visualisierung, passend dazu, dass CD73 ein GPI-verankertes Zellmembranenzym ist. Die dokumentierten Muster sind gewebespezifisch und umfassen apikale Betonung und heterogene membranöse Färbung; sie sind keine Behauptung einer einheitlich membranösen Färbung in allen Geweben.

Zeigt die CD73-Immunfärbung die Enzymaktivität?

Nein. Die Immunhistochemie zeigt Vorhandensein und Lokalisation des CD73-Proteins; sie misst weder die enzymatische Umwandlung von AMP zu Adenosin noch lokale Adenosinkonzentrationen oder eine immunsuppressive Wirkung. Aussagen zur Enzymaktivität erfordern gesonderte Assays.

Welche Zellen und Kompartimente können CD73 exprimieren?

CD73 wird von vielen Zelltypen exprimiert. In der publizierten Literatur ist es auf Tumorzellen, auf tumorassoziierten Fibroblasten und Stromazellen, auf Endothel und auf Lymphozyten-Subpopulationen beschrieben und kommt in normalen epithelialen und lymphatischen Geweben vor; die ONCOdianova-Abbildungen zeigen Tumorzellen, Synzytiotrophoblast und Lymphozyten. Tumor-, Stroma-, Endothel- und Immunzellfärbung sollten deshalb getrennt und, wo die Forschungsfrage es erfordert, mit zusätzlichen Markern ausgewertet werden.

Welcher Validierungsumfang ist für Klon KK3 dokumentiert?

Klon KK3 wurde speziell für den immunhistochemischen Nachweis von CD73 in humanen FFPE-Routinegewebeproben entwickelt und validiert, mit dokumentiertem Protokoll und Abbildungen aus Tonsille, Plazenta und acht Tumorgeweben; er ist hocheffizient für den CD73-Nachweis in Normal- und Tumor-FFPE-Gewebe.

Welches Format und welche Formulierung hat DIA-KK3?

DIA-KK3 ist ein lyophilisierter, aus Kulturüberstand gereinigter Antikörper, der mit sterilem destilliertem Wasser auf 500 µl rekonstituiert wird; die bisherige Produktseite nennt 20 µg pro Fläschchen. Das Datenblatt gibt die Formulierung mit PBS, pH 7,4, 1 % BSA und 0,05 % Natriumazid an. Lagerung lyophilisiert bei 2–8 °C, langfristig bei −20 °C; rekonstituiert bei 2–8 °C für mehrere Wochen; wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden.

Was ist NT5E?

NT5E ist das humane Gen (Chromosom 6q14.3, NCBI Gene 4907), das die Ekto-5′-Nukleotidase kodiert — das Zelloberflächenenzym mit dem CD-Namen CD73. Klon KK3 detektiert das von NT5E kodierte CD73-Protein in humanem FFPE-Gewebe; er detektiert weder das Gen noch das Transkript.

Ist NT5E dasselbe wie CD73?

Ja. CD73 ist der Proteinname der Ekto-5′-Nukleotidase (5′-nucleotidase ecto), kodiert vom humanen Gen NT5E auf Chromosom 6q14.3 (NCBI Gene 4907); weitere Aliase sind eN, eNT, NT5 und E5NT. Der UniProt-Eintrag P21589 beschreibt das 574 Aminosäuren lange, GPI-verankerte Zellmembranenzym.

Was ist die Ekto-5′-Nukleotidase?

Ekto-5′-Nukleotidase ist der Enzymname von CD73 (Gen NT5E): ein GPI-verankertes Zelloberflächenenzym, das extrazelluläres AMP zu Adenosin hydrolysiert. Seine Membranlokalisation ist die Grundlage des membranösen CD73-Färbemusters in der IHC.

Welcher CD73-Antikörper wird für den NT5E-Nachweis verwendet?

CD73 und NT5E bezeichnen dasselbe Target — das Gen NT5E kodiert das CD73-Protein. Der ONCOdianova-Antikörper für den immunhistochemischen Nachweis dieses Targets in humanem FFPE-Routinegewebe ist Klon KK3 (DIA-KK3). KK3 detektiert das Protein, nicht das NT5E-Gen oder -Transkript; eine Überlegenheit gegenüber anderen CD73-Antikörpern wird nicht behauptet.

Was ist der Unterschied zwischen CD39 und CD73?

CD39 (ENTPD1) und CD73 (NT5E) sind zwei verschiedene Ektonukleotidasen des extrazellulären ATP-Adenosin-Wegs: CD39 wandelt ATP und ADP zu AMP um, CD73 hydrolysiert AMP zu Adenosin. Klon KK3 detektiert ausschließlich CD73, nicht CD39. Aussagen zum Signalweg beschreiben die Targetbiologie, keine Eigenschaften des Antikörpers.

Welche Rolle spielt CD73 im Adenosin-Signalweg?

CD73 hydrolysiert extrazelluläres AMP zu Adenosin und bildet damit zusammen mit CD39 den extrazellulären ATP-Adenosin-Weg. Adenosin wird in der publizierten Literatur als immunsuppressiver Mediator im Tumormikromilieu beschrieben, und CD73 wird als Zielstruktur des Adenosin-Checkpoints in der immunonkologischen Forschung diskutiert. Diese Aussagen beschreiben die Targetbiologie; sie sind kein Leistungsnachweis für Klon KK3, und CD73-IHC misst weder Adenosin noch Enzymaktivität.

Wird CD73 in der Forschung zu adenosin-gerichteten Therapien verwendet?

CD73-IHC wird im Kontext der Forschung zu adenosin-gerichteten Therapien und zur Patientenstratifizierung untersucht. Klon KK3 ist ein Forschungsreagenz in diesem Feld; er ist kein validierter prädiktiver Biomarker und kein Companion Diagnostic und trägt keine Aussage zu Therapieauswahl oder Therapieansprechen.

Welcher CD73-Antikörperklon eignet sich für humanes FFPE-Gewebe?

Die Eignung eines Klons hängt von der Anwendung ab und muss im Anwenderlabor validiert werden. Der ONCOdianova-Klon KK3 wurde speziell für den immunhistochemischen Nachweis von CD73 in humanen FFPE-Routinegewebeproben entwickelt und validiert — mit membranöser Visualisierung, Tonsille als Positivkontrolle, dokumentiertem manuellem Protokoll und Originalabbildungen aus Tonsille, Plazenta und acht Tumorgeweben. Eine Überlegenheit gegenüber anderen CD73-Klonen wird nicht behauptet.

Wie variiert die CD73-Färbung zwischen Tumorgeweben?

In den dokumentierten ONCOdianova-Abbildungen ist das CD73-Färbemuster mit Klon KK3 gewebespezifisch: stark und homogen membranös im cholangiozellulären Karzinom, heterogen im hepatozellulären Karzinom, mit apikaler Betonung im Adenokarzinom der Lunge, stark und diffus im Plattenepithelkarzinom der Lunge, prominent im malignen Melanom und stark im Angiosarkom. Das sind dokumentierte Einzelbefunde, keine allgemeine Expressionskarte; Tumorzell-, Stroma- und Immunzellfärbung sollten getrennt bewertet werden.

Wo kann das aktuelle KK3-Datenblatt heruntergeladen werden?

Das aktuelle Datenblatt des Anti-CD73-Klons KK3 (DIA-KK3), Version 25.02.2025, steht im Abschnitt Dokumente dieser Seite als PDF zum Download bereit. Sein Produktinhalt ist identisch mit der Version vom 22.02.2022; die Aktualisierung betrifft die Vertriebsadresse. Das Datenblatt dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, den IHC-Ausgangsbereich mit detektionssystemabhängigen Verdünnungen, die Epitopdemaskierung, Tonsille als Positivkontrolle, das membranöse Färbemuster und vier Abbildungen.

Ist KK3 für die diagnostische Anwendung vorgesehen?

Nein. KK3 ist ausschließlich für Forschungszwecke vorgesehen und nicht für diagnostische oder therapeutische Verfahren. Aussagen zu Patientenauswahl, Therapieansprechen oder Prognose gehören nicht zur dokumentierten Evidenz dieses Antikörpers.

P·09 Dokumente

Bestell- und Kataloginformationen.

Datenblatt

DIA-KK3

Produktdatenblatt, Version 25.02.2025/04 (Produktinhalt identisch mit der Version vom 22.02.2022/03; aktualisierte Vertriebsadresse). Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, Gebrauchsanweisung, vier Abbildungen und Referenzliste.

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PDF · Version 2025/04 · 225 KB

IHC-Galerie

CD73-IHC-Galerie

Die „CD73 IHC-Gallery“ der bisherigen Website ist in Abschnitt P·03 dieser Seite mit zehn Abbildungen und ihren Legenden integriert, ergänzt um die Datenblatt-Abbildungen.

Zur Galerie ↓

11 Abbildungen · Hellfeld, Datenblatt

Protokoll

IHC-Protokoll

Das manuelle Autoklav-Protokoll der bisherigen Produktseite und die Gebrauchsanweisung des Datenblatts sind in Abschnitt P·04 wiedergegeben.

Zu den Protokollen ↓

2 dokumentierte Verfahren · Abschnitt P·04

Sicherheit

MSDS

Sicherheitsdatenblatt (ONCOdianova, alle lyophilisierten Antikörper).

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PDF · V02 · 216 KB

Bestellung. ONCOdianova-Produkte werden über unseren Vertriebspartner BIOZOL Diagnostica Vertrieb GmbH, Oehleckerring 11–13, 22419 Hamburg, bezogen — Bestellanfragen per E-Mail: order@biozol.de (CC info@oncodianova.com). Siehe auch Bestellinformationen und Vertrieb (in Vorbereitung).

Die technischen Daten dieser Seite stammen aus dem Datenblatt DIA-KK3 (Version 25.02.2025/04; Produktinhalt identisch mit der Version vom 22.02.2022/03) und – wo angegeben – von der bisherigen ONCOdianova-Produktseite. Verwandt: R12 (Anti-CD112R/PVRIG) · TG1 (Anti-TIGIT) · TG2 (Anti-TIGIT) · TC8 (Anti-CD8) · FX3 (FOXP3).

Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Anwendungen.