LOKALER ENTWURF · STAGING — NICHT VERÖFFENTLICHT

FX3 — Anti-FOXP3 für den nukleären Nachweis in Hellfeld- und Multiplex-IHC.

Klon FX3 · Kat.-Nr. DIA-FX3 · Transkriptionsfaktor FOXP3, nukleäres Färbemuster

Wissenschaftlicher USP

Peer-reviewte automatisierte 7-Farben-Multiplex-Immunfluoreszenz

Picard 2023 · Acta Neuropathologica · DIA-FX3 in den Methoden genannt

  • Nukleäres FOXP3 · humane FFPE-IHC
  • FOXP3 × CD112R-Multiplex dokumentiert
  • Opal-Polaris-7-Farben-Panel (studienspezifisch)

Publikation — Panel und Bedingungen wie in der Studie publiziert.

Monoklonaler Mausantikörper zur Untersuchung des Transkriptionsfaktors FOXP3 in humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe. Dokumentiert für die Hellfeld-IHC und die Fluoreszenz-Multiplex-IHC, mit Tonsille als Positivkontrolle und nukleärem Färbemuster FOXP3-positiver Lymphozyten. DIA-FX3 ist im Methodenteil einer begutachteten automatisierten Multiplex-Immunfluoreszenzstudie pilozytischer Astrozytome genannt.

Evidenzebene 01

Klonspezifisches Datenblatt

Das Datenblatt DIA-FX3 (Version 25.02.2025/03; Produktinhalt identisch mit V02, 22.02.2022) dokumentiert Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, FFPE-IHC-Ausgangsbedingungen, Tonsillenkontrolle, nukleäres Muster und drei Abbildungen (kolorektales Adenokarzinom, Ovarialkarzinom, FOXP3 × CD112R-Multiplex der Tonsille).

Evidenzebene 02

Klonspezifische Publikation

Picard et al., Acta Neuropathologica 2023: automatisierte Sechs-Marker-Multiplex-Immunfluoreszenz an FFPE-Schnitten pilozytischer Astrozytome; der Methodenteil nennt „FoxP3 (1:200, DIA-FX3, Dianova)“ mit dem Opal Polaris 7-Farben-Kit auf dem LabSat™-Gerät, Vectra-Polaris-Aufnahme und HALO™-Auswertung.

Evidenzebene 03

Dokumentierte Anwendungen und Abbildungen

Hellfeld-IHC und Fluoreszenz-Multiplex-IHC an humanem FFPE-Gewebe; 8 Originalabbildungen von ONCOdianova (Tonsille, kolorektales, Ovarial-, Pankreas- und Magenkarzinom; FOXP3 × CD112R/PVRIG-Multiplex), ein manuelles Protokoll und die publizierten Multiplex-Bedingungen. Keine Vergleichs- und keine diagnostische Aussage.

Hellfeld- und Multiplex-Galerie: Abschnitt P·03 ↓

P·02 Technische Daten

Kontrollierte Produktdaten.

ProduktAnti-FOXP3 (Human) aus Maus
KlonFX3 (monoklonal)
KatalognummerDIA-FX3
TargetFOXP3 — Forkhead-Box-Protein P3 (Scurfin), ein Transkriptionsfaktor regulatorischer T-Zellen (Gene ID 50943, UniProt Q9BZS1)
ImmunogenRekombinantes Peptid (Sequenz, Region, Epitop und erkannte Isoformen nicht veröffentlicht)
IsotypMaus IgG2a/κ
WirtsspeziesMaus
ReaktivitätHuman
KonjugationUnkonjugiert
Format100 µl, lyophilisiert; Antikörper aus Kulturüberstand gereinigt
RekonstitutionMit sterilem Aqua dest. auf 100 µl auffüllen; 10 Minuten vorsichtig schütteln
FormulierungPBS, pH 7,4, 2 % BSA, 0,05 % Natriumazid
AnwendungenIHC an Standard-FFPE-Schnitten (Datenblatt) · Fluoreszenz-Multiplex-IHC (Datenblatt-Reaktivitätstext; ONCOdianova-Galerie; klonspezifische Publikation)
IHC-Ausgangsbereich1:100 – 1:200 bei polymerbasierter Detektion (Datenblatt); 1:100 im manuellen Protokoll der bisherigen Produktseite; 1:200 im publizierten Opal-Multiplexpanel (studienspezifisch); optimale Verdünnung vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem zu bestimmen
EpitopdemaskierungHitzeinduzierte Epitopdemaskierung erforderlich; empfohlen Autoklav 121 °C, 5 min, Tris-EDTA-Citrat pH 7,8
Inkubation Primärantikörper60 min bei 37 °C (Datenblatt und bisherige Produktseite)
PositivkontrolleTonsille
FärbemusterNukleär (FOXP3-positive Lymphozyten)
Automatisierte PlattformenFür automatisierte IHC-Plattformen geeignet (Datenblatt); publizierte Multiplexfärbung auf dem LabSat™-Gerät (Picard et al. 2023)
LagerungLyophilisiert bei 2–8 °C; langfristig bei −20 °C (mindestens ein Jahr stabil); rekonstituiert bei 2–8 °C kurzfristig (mehrere Wochen); wiederholtes Einfrieren/Auftauen vermeiden
Assoziierte AntikörperDIA-R12 (Anti-CD112R/PVRIG, Klon R12) · DIA-TC8 (Anti-CD8, Klon TC8) — laut Datenblatt; jeder Klon trägt seine eigene Evidenz
StatusNur für Forschungszwecke

Die technischen Angaben dieser Tabelle sind im Datenblatt DIA-FX3 (Version 25.02.2025/03) dokumentiert, dessen Produktinhalt mit V02 (22.02.2022) identisch ist, sowie – wo angegeben – auf der bisherigen ONCOdianova-Produktseite; Gen- und Proteineinträge verweisen auf ihre Register. Jedes Labor muss seine eigenen Bedingungen validieren.

P·04 Dokumentierte Protokolle

Datenblattverfahren, manuelles Protokoll und publizierte Bedingungen.

Drei Quellen, drei Geltungsbereiche. Block A ist das aktuelle Datenblatt und der Ausgangspunkt für eigene Etablierung. Block B ist das manuelle Protokoll der bisherigen ONCOdianova-Produktseite. Block C zeigt die in der klonspezifischen Studie berichteten Multiplex-Bedingungen – sie gehören zum jeweiligen Studienpanel und sind keine allgemeine Gebrauchsempfehlung. Verdünnungen sind Ausgangswerte; jedes Labor validiert Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektion selbst.

A · DatenblattImmunhistochemische Färbung von Standard-FFPE-SchnittenDatenblatt DIA-FX3 · Version 25.02.2025/03 (wortgleich V02, 22.02.2022)

Vorbereitung und Epitopdemaskierung

  1. Entparaffinieren und rehydrieren nach Standardverfahren
  2. Hitzeinduzierte Epitopdemaskierung (HIER) ist erforderlich
  3. Empfohlen: Autoklav bei 121 °C (5 min) in Tris-EDTA-Citrat, pH 7,8 (z. B. TEC-Puffer)

Primärantikörper und Detektion

  1. Primärantikörper 60 min bei 37 °C inkubieren
  2. Biotin/(Strept)Avidin-basierte Detektion möglich (z. B. Vectastain® Elite® ABC-HRP-Kit/AEC)
  3. Polymer-basierte Detektion (z. B. Dako EnVision™, Peroxidase/DAB): Antikörper 1:100–1:200
  4. Für automatisierte Färbeplattformen geeignet (Datenblatt)
  5. Positiv- und Negativkontrollen parallel mitführen; Positivkontrolle: Tonsille; erwartetes Muster: nukleär
B · Bisherige ProduktseiteManuelle Färbung mit Autoklav („Manual stain with autoclave“)ONCOdianova-Produktseite DIA-FX3, Abschnitt „IHC protocols“ (Stand 30.08.2026)
  1. Rekonstitution: DIA-FX3 mit sterilem Aqua dest. auf 100 µl auffüllen, 10 Minuten vorsichtig schütteln
  2. Vorbehandlungspuffer: 121 °C / 5 min / pH 7,8
  3. Inkubation Primärantikörper: 60 min / 37 °C, Verdünnung 1:100
  4. EnVision HRP rabbit/mouse: 30 min / 37 °C

Die bisherige Seite ergänzte: „Applicable for automated staining procedures and validated for multicolor immunofluorescence (multiplexed IHC)“. Die Eignung für automatisierte Verfahren steht auch im Datenblatt; die Multiplex-Anwendung ist durch die ONCOdianova-Produktvalidierung (Datenblatt, Galerie) und die klonspezifische Studie (Block C) dokumentiert. Die Verdünnung 1:100 liegt am unteren Rand des Datenblattbereichs 1:100–1:200.

C · Publizierte StudienbedingungenAutomatisierte Multiplex-Immunfluoreszenz mit DIA-FX3 (Studienkontext, keine Gebrauchsempfehlung)Picard et al., Acta Neuropathol 2023, Methods „Multiplex immunofluorescence“

Picard et al. 2023 (pilozytische Astrozytome, FFPE-Schnitte)

  1. FFPE-Schnitte pilozytischer Astrozytome; Opal Polaris 7-Farben-Kit (NEL861001KT, Akoya Biosciences), Tyramid-Signalamplifikation
  2. FoxP3: DIA-FX3, Dianova · Verdünnung 1:200
  3. Weitere Panelmarker der Studie: CD4 (1:50), CD8 (1:150), PD-1 (1:300), Iba-1 (1:450), von-Willebrand-Faktor (1:120) – Reagenzien anderer Hersteller, siehe Publikation
  4. Färbung auf dem LabSat™ Research Automated Staining Instrument (Lunaphore Technologies)
  5. Bildaufnahme: multispektrale Ganzschnittscans mit 0,5 µm/Pixel auf dem Vectra Polaris (MOTiF™, Akoya); Auswertung mit HALO™ (Indica Labs)

Die Verdünnung 1:200 gilt für das beschriebene Opal-Multiplexprotokoll und ersetzt nicht den Datenblatt-Ausgangsbereich 1:100–1:200 für die Hellfeld-IHC. Die Publikation nennt „Dianova“ als Bezugsquelle (historische Markenbezeichnung von ONCOdianova).

P·05 Leitfaden zur Interpretation

So liest man die Färbung.

Erwartetes Muster

Nukleär, FOXP3-positive Lymphozyten

Das Datenblatt beschreibt eine nukleäre Visualisierung mit Tonsille als Positivkontrolle. Die ONCOdianova-Abbildungen zeigen verstreute FOXP3-positive Zellkerne unter tumorinfiltrierenden Lymphozyten in kolorektalem, Ovarial-, Pankreas- und Magenkarzinom sowie in den T-Zell-Arealen der Tonsille, ohne Färbung der Tumorzellen oder des Epithels in den gezeigten Gesichtsfeldern. Das sind dokumentierte Gesichtsfelder, keine allgemeine Expressionskarte; ein zytoplasmatisches oder Tumorzellsignal wäre methodisch zu prüfen.

Dokumentierter Validierungsumfang

Produktvalidierung und dokumentierte Anwendung

Klon FX3 wurde für den Nachweis von FOXP3 in routinemäßigem FFPE-Gewebe entwickelt, an einer großen Zahl von Geweben charakterisiert („hunderte Gewebe“ bzw. „zahlreiche Gewebeproben“ auf der bisherigen ONCOdianova-Startseite) und für Fluoreszenz-Multiplex-IHC-Untersuchungen der FOXP3-Expression in humanem Gewebe validiert; er weist FOXP3-positive tumorinfiltrierende Lymphozyten in humanen FFPE-Tumoren nach. Picard et al. 2023 setzten unabhängig DIA-FX3 mit 1:200 in einem begutachteten automatisierten Multiplex-Immunfluoreszenzpanel an FFPE-Gewebe ein.

Evidenzumfang

FOXP3-Expression ist keine suppressive Funktion

Die FOXP3-IHC zeigt nukleäres FOXP3-Protein. Aktivierte humane konventionelle T-Zellen können FOXP3 vorübergehend exprimieren, ohne sich zu regulatorischen T-Zellen zu entwickeln,[7, 9] und verschiedene Anti-FOXP3-Antikörper lieferten in FFPE-Gewebe schlecht korrelierende Ergebnisse.[10] Ein FOXP3-positiver Zellkern identifiziert daher eine FOXP3-exprimierende Zelle, nicht eine nachgewiesen suppressive regulatorische T-Zelle; die Zellzuordnung sollte Morphologie, Gewebekompartiment und – wo die Forschungsfrage es verlangt – weitere Marker berücksichtigen. Es wird keine Überlegenheit gegenüber anderen Antikörpern und keine diagnostische, prognostische oder therapeutische Aussage behauptet. Nur für Forschungszwecke.

P·06 Target-Hintergrund

FOXP3 in der Forschung.

FOXP3 (Forkhead-Box-Protein P3, Scurfin; Gen FOXP3 auf dem X-Chromosom) ist ein Transkriptionsfaktor der Forkhead-Familie, der für die Entwicklung und die suppressive Funktion regulatorischer T-Zellen und damit für die Immuntoleranz wesentlich ist.[1] Funktionsverlust-Mutationen von FOXP3 verursachen das IPEX-Syndrom (Immundysregulation, Polyendokrinopathie, Enteropathie, X-chromosomal).[8]

Foxp3 bindet und reguliert eine Gruppe von Zielgenen und wirkt je nach Interaktionspartner als Transkriptionsaktivator oder -repressor;[5, 6] der Reaktivitätstext des Datenblatts nennt die Aktivierung von CTLA4 und TNFRSF18 und die Repression der Zytokingene IL2 und IFNG. Die Linienspezifikation regulatorischer T-Zellen beruht auf Foxp3 zusammen mit einer vorbestehenden Enhancer-Landschaft und epigenetischen Veränderungen.[2, 3, 4] FOXP3-exprimierende regulatorische T-Zellen werden in der Krebs- und Autoimmunitätsforschung untersucht; in Gewebestudien dient die nukleäre FOXP3-Färbung dazu, FOXP3-positive Zellpopulationen in der Gewebearchitektur zu lokalisieren.

Diese Aussagen beschreiben das Target. Sie sind kein Beleg für die analytische Leistung des Klons FX3 und legen nicht fest, welche Zellpopulationen FX3 in einer gegebenen Probe erkennt. Klon FX3 ist ein Forschungswerkzeug für gewebebasierte FOXP3-Studien; er trägt keine diagnostische oder therapeutische Aussage.

  • GenFOXP3 — NCBI Gene 50943
  • ProteinForkhead-Box-Protein P3 / Scurfin — UniProt Q9BZS1
  • AliaseFOXP3 · Scurfin · IPEX · JM2
  • LokalisationNukleärer Transkriptionsfaktor — Grundlage des nukleären Färbemusters
  • InterpretationsgrenzeFOXP3-Expression ohne Treg-Entwicklung in aktivierten humanen T-Zellen — Gavin et al. 2006 [7]
  • Verwandte KloneFOXP3 × CD112R/PVRIG-Multiplex dokumentiert mit R12; siehe auch die ONCOdianova-Anti-TIGIT-Klone TG1 und TG2

Zahlen in eckigen Klammern verweisen auf die Targetliteratur unten. Targetbiologie bleibt von klonspezifischen Produktaussagen getrennt.

P·07 Publikationen

Klonspezifische Evidenz und Targetliteratur.

  1. Picard D, Felsberg J, Langini M, Stachura P, Qin N, Macas J, Reiss Y, Bartl J, Selt F, Sigaud R, Meyer FD, Stefanski A, Stühler K, Roque L, Roque R, Pandyra AA, Brozou T, Knobbe-Thomsen C, Plate KH, Roesch A, Milde T, Reifenberger G, Leprivier G, Faria CC, Remke M. Integrative multi-omics reveals two biologically distinct groups of pilocytic astrocytoma. Acta Neuropathologica (2023); 146(4):551–564. doi:10.1007/s00401-023-02626-5 · PMID 37656187 · PMC10500011
    Automatisierte Multiplex-Immunfluoreszenz (Opal Polaris 7-Farben-Kit, Tyramid-Signalamplifikation) an FFPE-Schnitten pilozytischer Astrozytome; Panel CD4, CD8, PD-1, FoxP3 (1:200, DIA-FX3, Dianova), Iba-1 und von-Willebrand-Faktor auf dem LabSat™-Gerät, multispektrale Ganzschnittaufnahme auf dem Vectra Polaris, Auswertung mit HALO™.
    Begutachteter Artikel · DIA-FX3 im Methodenteil genannt

Die bisherige ONCOdianova-Produktseite gab an, dass „scientific publications for anti-FOXP3 clone FX3 have been submitted and reference data will be available soon“. Die obige Publikation ist die zum Stand 30.08.2026 identifizierte und im Volltext verifizierte klonspezifische begutachtete Anwendung.

  1. Lu L, Barbi J, Pan F. The regulation of immune tolerance by FOXP3. Nature Reviews Immunology (2017); 17:703–717. doi:10.1038/nri.2017.75 · PMID 28757603Targetbiologie · Übersichtsarbeit
  2. Samstein RM et al. Foxp3 exploits a pre-existent enhancer landscape for regulatory T cell lineage specification. Cell (2012); 151:153–166. doi:10.1016/j.cell.2012.06.053 · PMID 23021222Targetbiologie
  3. Fu W et al. A multiply redundant genetic switch ‘locks in’ the transcriptional signature of regulatory T cells. Nature Immunology (2012); 13:972–980. doi:10.1038/ni.2420 · PMID 22961053Targetbiologie
  4. Ohkura N et al. T cell receptor stimulation-induced epigenetic changes and Foxp3 expression are independent and complementary events required for Treg cell development. Immunity (2012); 37:785–799. doi:10.1016/j.immuni.2012.09.010 · PMID 23123060Targetbiologie
  5. Marson A et al. Foxp3 occupancy and regulation of key target genes during T-cell stimulation. Nature (2007); 445:931–935. doi:10.1038/nature05478 · PMID 17237765Targetbiologie
  6. Zheng Y et al. Genome-wide analysis of Foxp3 target genes in developing and mature regulatory T cells. Nature (2007); 445:936–940. doi:10.1038/nature05563 · PMID 17237761Targetbiologie
  7. Gavin MA et al. Single-cell analysis of normal and FOXP3-mutant human T cells: FOXP3 expression without regulatory T cell development. Proceedings of the National Academy of Sciences USA (2006); 103:6659–6664. doi:10.1073/pnas.0509484103 · PMID 16617117
    Korrektur veröffentlicht 2006, doi:10.1073/pnas.0603222103
    Targetbiologie
  8. Bennett CL et al. The immune dysregulation, polyendocrinopathy, enteropathy, X-linked syndrome (IPEX) is caused by mutations of FOXP3. Nature Genetics (2001); 27:20–21. doi:10.1038/83713 · PMID 11137993Targetbiologie
  9. Roncador G et al. Analysis of FOXP3 protein expression in human CD4+CD25+ regulatory T cells at the single-cell level. European Journal of Immunology (2005); 35:1681–1691. doi:10.1002/eji.200526189 · PMID 15902688FOXP3-Antikörper-Methodik
  10. Woo YL et al. FOXP3 immunohistochemistry on formalin-fixed paraffin-embedded tissue: poor correlation between different antibodies. Journal of Clinical Pathology (2008); 61:969–971. doi:10.1136/jcp.2008.056200 · PMID 18413654FOXP3-Antikörper-Methodik

Titel wörtlich zitiert; PubMed-Status und Crossref-Metadaten (einschließlich Retraktions-, Korrektur- und Expression-of-Concern-Hinweisen) am 30.08.2026 für jeden Eintrag geprüft: keine Retraktion und keine Expression of Concern; Eintrag 7 trägt eine veröffentlichte Korrektur (2006), die vermerkt ist. Die Einträge 1–8 sind die allgemeinen Referenzen des Datenblatts; die Einträge 9 und 10 charakterisieren andere FOXP3-Antikörper und die Variabilität der FOXP3-IHC.

P·08 FAQ

Häufige wissenschaftliche Fragen.

Was erkennt der Anti-FOXP3-Klon FX3?

FX3 ist ein monoklonaler Mausantikörper (IgG2a/κ), der gegen ein rekombinantes Peptid des humanen FOXP3 (Forkhead-Box-Protein P3; Gen FOXP3) erzeugt wurde. Er wird als Forschungsreagenz für die Immunhistochemie an humanem formalinfixiertem, paraffineingebettetem (FFPE) Gewebe angeboten – für die Hellfeld-IHC und die Fluoreszenz-Multiplex-IHC – und zeigt ein nukleäres Färbemuster.

Ist FX3 für die FFPE-Immunhistochemie dokumentiert?

Ja. Das Datenblatt gibt an, dass Klon FX3 für den Nachweis von FOXP3 in routinemäßig formalinfixiertem, paraffineingebettetem Gewebe entwickelt wurde, und nennt einen Ausgangsbereich von 1:100 bis 1:200 für polymerbasierte Detektion. ONCOdianova-Abbildungen zeigen die nukleäre FOXP3-Färbung in Tonsille, kolorektalem Adenokarzinom, high-grade serösem Ovarialkarzinom und weiteren soliden Karzinomen.

Gibt es begutachtete Publikationen mit Klon FX3?

Ja. Picard et al., Acta Neuropathologica 2023 (PMID 37656187) nennen DIA-FX3 im Methodenteil und setzten den Antikörper mit 1:200 in einem automatisierten Sechs-Marker-Multiplex-Immunfluoreszenzpanel an FFPE-Schnitten pilozytischer Astrozytome ein. Die Klonzuordnung wurde am 30. August 2026 im Volltext geprüft.

Ist FX3 für die Fluoreszenz-Multiplex-IHC validiert?

Ja. Datenblatt und bisherige Produktseite geben an, dass Klon FX3 für Fluoreszenz-Multiplex-IHC-Untersuchungen der FOXP3-Expression in humanem Gewebe entwickelt und validiert wurde, und die Galerie zeigt die FOXP3 × CD112R/PVRIG-Mehrfarben-Immunfluoreszenz normaler Tonsille. Unabhängig publizierte Evidenz umfasst Picard et al. 2023, die DIA-FX3 in einem automatisierten Opal-Multiplexpanel einsetzten. Jedes neue Panel muss für Gewebe, Antikörperreihenfolge, Demaskierung, Verdünnung und Detektion verifiziert werden.

Welche Verdünnung ist ein geeigneter Ausgangspunkt für FX3?

Das Datenblatt nennt 1:100 bis 1:200 bei polymerbasierter Peroxidase/DAB-Detektion an FFPE-Schnitten; die bisherige Produktseite verwendete 1:100 in ihrem manuellen Protokoll. Die publizierte Multiplexstudie setzte 1:200 innerhalb eines Opal-Panels ein – eine studienspezifische Bedingung. Die optimale Verdünnung muss vom Anwender für Gewebe, Fixierung, Plattform und Detektionssystem bestimmt werden.

Welche Epitopdemaskierung benötigt FX3?

Eine hitzeinduzierte Epitopdemaskierung ist erforderlich. Das Datenblatt empfiehlt den Autoklav bei 121 °C für 5 Minuten in Tris-EDTA-Citrat-Puffer, pH 7,8 (TEC-Puffer). Die Demaskierungsbedingungen des publizierten Multiplexpanels sind in der Publikation nicht je Marker angegeben.

Welche Positivkontrolle und welches Färbemuster sind für FX3 dokumentiert?

Humane Tonsille mit nukleärem Färbemuster FOXP3-positiver Lymphozyten. Das Datenblatt nennt Tonsille als Positivkontrollgewebe und „nuclear“ als Visualisierung; die Galerie enthält eine Tonsillenübersicht und FOXP3 × CD112R/PVRIG-Multiplexaufnahmen normaler Tonsille.

Ist jede FOXP3-positive Zelle eine funktionelle regulatorische T-Zelle?

Nein. Die FOXP3-IHC zeigt nukleäres FOXP3-Protein. In humanen T-Zellen kann FOXP3 nach Aktivierung vorübergehend exprimiert werden, ohne dass sich eine regulatorische T-Zelle entwickelt (Gavin et al. 2006; Roncador et al. 2005), und verschiedene Anti-FOXP3-Antikörper lieferten in FFPE-Gewebe schlecht korrelierende Ergebnisse (Woo et al. 2008). Die Interpretation sollte nukleäre Lokalisation, Morphologie, Gewebekompartiment und – abhängig von der Forschungsfrage – zusätzliche Marker wie CD3, CD4 oder CD25 berücksichtigen. Die FOXP3-IHC misst keine suppressive Funktion.

Was ist der dokumentierte Validierungsumfang des Klons FX3?

Klon FX3 wurde für den Nachweis von FOXP3 in routinemäßigem FFPE-Gewebe entwickelt, an einer großen Zahl von Geweben charakterisiert („hunderte Gewebe“ bzw. „zahlreiche Gewebeproben“ auf der bisherigen ONCOdianova-Startseite) und für die Fluoreszenz-Multiplex-IHC von FOXP3 in humanem Gewebe validiert; er weist FOXP3-positive tumorinfiltrierende Lymphozyten in humanen FFPE-Tumoren nach. Unabhängig publizierte klonspezifische Evidenz umfasst automatisierte Multiplex-Immunfluoreszenz an humanem FFPE-Gewebe mit DIA-FX3 1:200 (Picard et al. 2023).

Kann FX3 auf automatisierten Färbeplattformen eingesetzt werden?

Das Datenblatt gibt an, dass der Antikörper für die immunhistochemische Färbung auf automatisierten Plattformen geeignet ist, und die bisherige Produktseite nannte das Protokoll als für automatisierte Verfahren anwendbar. Picard et al. 2023 führten ihre Multiplexfärbung mit DIA-FX3 auf dem automatisierten LabSat™-Gerät durch.

Ist FX3 für diagnostische Anwendungen vorgesehen?

Nein. FX3 ist ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt und nicht für diagnostische oder therapeutische Verfahren vorgesehen.

P·09 Dokumente

Datenpaket.

Datenblatt

DIA-FX3

Produktdatenblatt, Version 25.02.2025/03 (Produktinhalt identisch mit V02, 22.02.2022; aktualisierte Vertriebsadresse). Identität, Immunogen, Formulierung, Rekonstitution, Lagerung, Gebrauchsanweisung, drei Abbildungen und acht allgemeine Referenzen.

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PDF · Version 2025/03 · 235 KB

IHC-Galerie

FOXP3-IHC-Galerie

Die „FOXP3 IHC-Gallery“ der bisherigen Website ist in Abschnitt P·03 dieser Seite mit 8 Abbildungen und ihren Legenden integriert.

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8 Abbildungen · Hellfeld und Multiplex

Sicherheit

MSDS

Sicherheitsdatenblatt (ONCOdianova, alle lyophilisierten Antikörper).

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PDF · V02 · 216 KB

Bestellung. ONCOdianova-Produkte werden über unseren Vertriebspartner BIOZOL Diagnostica Vertrieb GmbH, Oehleckerring 11–13, 22419 Hamburg, bezogen — Bestellanfragen per E-Mail: order@biozol.de (CC info@oncodianova.com). Siehe auch Bestellinformationen und Vertrieb (in Vorbereitung).

Die technischen Daten dieser Seite stammen aus dem Datenblatt DIA-FX3 (Version 25.02.2025/03; Produktinhalt identisch mit V02, 22.02.2022) und – wo angegeben – von der bisherigen ONCOdianova-Produktseite. Verwandt: R12 (Anti-CD112R/PVRIG) · TG1 (Anti-TIGIT) · TG2 (Anti-TIGIT) · TC8 (CD8) · KK3 (CD73).

Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Anwendungen.